Ringover-Preise beginnen bei 20 € pro Nutzer und Monat für den Plan Talk und liegen bei 47 € für Business, jeweils netto und bei Jahreszahlung. Bei monatlicher Zahlung sind es 29 € beziehungsweise 57 €. Der Plan Advanced hat keinen Listenpreis. Die Ringover-Beträge in diesem Beitrag stammen von der Preisseite und aus den Geschäftsbedingungen des Anbieters, Stand Oktober 2026. Verbindlich ist am Ende Ihr Bestellschein.
Für IT-Verantwortliche, die eine ISDN- oder IP-Telefonanlage durch eine Cloud-Telefonanlage ersetzen, ist der Preis pro Nutzer nur der Anfang. Dazu kommen Rufnummern, Portierung, Gespräche außerhalb des Pakets, Zusatzmodule und die Vertragsklauseln zu Laufzeit und Preiserhöhung. Diese Posten entscheiden, was am Monatsende auf der Rechnung steht.
Was kostet Ringover? Die Preise im Überblick

Die deutsche Preisseite ringover.de/tarife leitet auf die internationale Seite ringover.com/pricing weiter. Dort stellen Sie die Währung auf Euro um und wählen zwischen monatlicher und jährlicher Zahlung. Die Seite wirbt für die Jahreszahlung mit dem Hinweis "-25%". Talk und Business verlangen mindestens drei Nutzer. Der Jahrespreis gilt mit zwölf Monaten Bindung, ein Monatsvertrag verlängert sich laut AGB jeweils um 30 Tage. Talk kann man nur online buchen.
Französische Vergleichsartikel nennen für den Einstieg teils 21 € und den Plannamen Essential. Die internationale Euro-Ansicht zeigt im Oktober 2026 Talk zu 20 €. Rechnen Sie mit der Ansicht, die für Ihren Firmensitz gilt, und lassen Sie sich den Betrag im Bestellschein bestätigen.
Reicht Talk?
Talk deckt ein Team ab, das eine Hauptnummer, eine Begrüßung mit Öffnungszeiten und eine Weiterleitung braucht. Die Aufzeichnung und die KI-Transkription stecken laut Planbeschreibung schon in diesem Plan. Es fehlt aber die Steuerung: Anrufgruppen, ein mehrstufiges Sprachdialogsystem und die CRM-Integrationen beginnen erst bei Business. Ein Detail fällt ins Gewicht, sobald mehrere Mitarbeiter eine eigene Nummer brauchen. Talk enthält eine Rufnummer für das ganze Unternehmen, Business eine pro Nutzer.
Wer mit Talk startet und später wechselt, richtet die Anrufverteilung zweimal ein. Wenn Sie heute schon wissen, dass der Vertrieb aus dem CRM telefonieren soll, planen Sie gleich mit Business.
Was Business und Advanced ändern
Business richtet sich an Vertrieb, Support und Personalabteilung. Ringover nennt Integrationen mit Salesforce, HubSpot, Zendesk, Zoho und Pipedrive, insgesamt über 100. Für die Teamleitung kommen Mithören und Flüstern dazu. Beim Flüstern gibt die Teamleitung dem Mitarbeiter im laufenden Gespräch Hinweise, die der Anrufer nicht hört.
Advanced hat keinen Preis auf der Seite. Die Planbeschreibung nennt Anrufkampagnen, Voicemail-Drop, die Anzeige einer passenden Ortsnummer je Gesprächspartner und Single Sign-on. Single Sign-on führt die Vergleichstabelle teils auch als Zusatzmodul. Ein Angebot für Advanced wird erst vergleichbar, wenn es Lizenzen, Rufnummern, Support-Zusagen, Speicherort der Daten und Aufbewahrungsfristen getrennt aufführt.
Jahreszahlung oder Monatszahlung
Der Aufpreis ist je Plan verschieden. Bei Talk kostet die Monatszahlung 9 € mehr pro Nutzer, bei Business 10 €. Für zehn Nutzer mit Talk sind das 200 € statt 290 € im Monat, ein Unterschied von 1.080 € im Jahr. Bei fünfzig Nutzern mit Talk stehen 1.000 € gegen 1.450 € im Monat, ein Unterschied von 5.400 € im Jahr. Alle Beträge sind netto und ohne Rufnummern oder Module gerechnet.
Der Rabatt hat einen Preis, und der steht in den Geschäftsbedingungen von Ringover. Ein Jahresvertrag verlängert sich automatisch um jeweils zwölf Monate, wenn Sie nicht mindestens 30 Tage vor Ablauf kündigen. Wer früher aussteigt, zahlt die letzte Rechnung mal die Zahl der restlichen Monate. Außerdem verpflichten Sie sich, die Zahl der gebuchten Zugänge während der Laufzeit nicht zu senken. Das gilt auch für Zugänge, die Sie im laufenden Vertrag hinzubuchen. Ein Monatsvertrag verlängert sich jeweils um 30 Tage.
Budgetregel: Mit der Jahreszahlung sichern Sie sich den niedrigeren Preis, mit der Monatszahlung die Freiheit, Zugänge wieder zu kündigen. Binden Sie sich erst, wenn die Zahl der Nutzer feststeht.
Diese Zahl finden Sie in der Nutzerliste Ihrer heutigen Anlage, bereinigt um Sammelkonten, Testzugänge und Apparate, an denen niemand sitzt. Wer die Kostenlogik der beiden Betriebsmodelle grundsätzlich abwägen will, findet Hintergründe im Vergleich On-Premise gegen Cloud.
Kosten neben der Lizenz

Die Ringover-Seite listet Rufnummern, Gespräche und Module getrennt.
Rufnummern. Business und Advanced erlauben bis zu 20 Nummern pro Nutzer. Eine zusätzliche deutsche Ortsnummer kostet laut Nummerntabelle 5 € im Monat ohne Einrichtungsgebühr. Eine deutsche Mobilnummer kostet 40 € im Monat und 30 € einmalig.
Portierung. Die Nummerntabelle nennt 20 € je deutscher Ortsnummer. In den FAQ auf derselben Seite heißt es dagegen, die Portierungsgebühren seien im Vertrag enthalten. Lassen Sie sich von Ringover bestätigen, was für Ihren Rufnummernblock gilt. Laut AGB startet Ringover die Portierung erst, wenn alle Unterlagen vorliegen, und haftet nicht, wenn der abgebende Anbieter die Frist nicht einhält. Planen Sie den Termin deshalb mit Puffer.
Gespräche außerhalb des Pakets. Talk enthält laut Planbeschreibung unbegrenzte Inlandsgespräche. Die Liste mit über 110 Zielen führt die Vergleichstabelle für die größeren Pläne, und sie gilt nur, wenn Sie eine Rufnummer aus dem Europäischen Wirtschaftsraum nutzen. Sonderrufnummern zählen nicht dazu, und Schweizer Rufnummern nimmt die Seite ausdrücklich aus. Für Rufnummern außerhalb dieses Raums nennt Ringover 90 Ziele. Alles andere rechnet Ringover pro Minute ab. Die AGB nennen als Beispiel 0,03 € netto pro Minute ins französische Festnetz. Die FAQ auf derselben Preisseite sprechen dagegen von "75+" Zielen. Lassen Sie sich die Liste geben und gleichen Sie sie mit Ihren Verbindungsdaten ab.
Aufzeichnung und Aufbewahrung. Die Aufzeichnung ist in den Plänen enthalten. Speicherort, Zugriffsrechte, Löschfrist und Export müssen Sie trotzdem selbst festlegen. Die rechtlichen Fragen dazu behandelt der Beitrag Telefongespräch aufnehmen.
Zusatzmodule. Die Preisseite nennt in Euro, netto pro Lizenz und Monat, unter anderem CRM Autofill zu 5 €, Omnichannel-Messaging zu 29 € und die Gesprächs-KI Empower zu 39 €. Der KI-Sprachagent kostet ab 0,19 € pro Minute.
Dazu kommt die Preisanpassung. Ringover darf den Preis der Zugänge und der enthaltenen Rufnummern laut AGB um bis zu 6 % pro Jahr anheben, beim Jahresvertrag zum Ende jeder Laufzeit. Unabhängig davon erlaubt Artikel 3.2 der AGB Preisänderungen jederzeit, mit einer Ankündigung per E-Mail mindestens 30 Tage vorher. Wer nach einer solchen Erhöhung innerhalb eines Monats kündigt, zahlt keine Gebühr für den vorzeitigen Ausstieg.
Die teuerste Rechnung kommt meist nach dem Start. Eine Abteilung möchte Omnichannel, ein Standort braucht eine Mobilnummer, die IT will Single Sign-on. Wer diese Wünsche vor dem Go-live sammelt, verhandelt sie in den ersten Vertrag hinein.
Rechenbeispiele nach Unternehmensprofil
Die folgenden Summen enthalten nur die Lizenzen nach Listenpreis, netto pro Monat. Rufnummern über die enthaltenen hinaus, Gespräche außerhalb des Pakets und Module kommen dazu. Es sind Schätzungen, kein Angebot.
Vertriebsteam mit zehn Nutzern
Ein Vertriebsteam mit CRM-Anbindung und Coaching landet bei Business. Zehn Nutzer zu 47 € ergeben 470 € im Monat. Weil Business eine Rufnummer pro Nutzer enthält, kommt für die Durchwahlen nichts dazu. Wer zusätzlich eine Mobilnummer für den Außendienst bucht, zahlt 40 € im Monat und 30 € einmalig. Im Angebot sollte stehen, welche Integration für Ihr CRM vorgesehen ist und ob ein Modul wie CRM Autofill dafür nötig ist.
Mittelstand mit 80 Nutzern
Bei acht Standorten zählen standortübergreifendes Routing, eine gemeinsame Auswertung und die Portierung mehrerer Rufnummernblöcke. Auf Business gerechnet liegen die Lizenzen bei 3.760 € im Monat. Anrufkampagnen gibt es erst bei Advanced, und dafür gibt es nur ein individuelles Angebot. Verlangen Sie darin getrennte Beträge für Lizenzen, Nummern, Portierung, Minuten und Support. Fragen Sie auch, wie die Klausel zur Preisanpassung über die volle Laufzeit wirkt. Bei 80 Nutzern sind 6 % im Jahr gut 225 € im Monat.
Hotel und Arztpraxis
Ringover rechnet pro Nutzer ab. Für ein Hotel ist deshalb die erste Frage, ob jedes Zimmertelefon einen eigenen Zugang braucht oder nur die Rezeption. Die Antwort verschiebt das Budget stärker als die Wahl des Plans. Eine mehrsprachige Begrüßung und die Kopplung an das Property-Management-System sollten Sie getrennt anfragen.
Eine Arztpraxis verarbeitet am Telefon Gesundheitsdaten. Bevor Sie bestellen, klären Sie den Auftragsverarbeitungsvertrag, den Speicherort der Aufzeichnungen, die Zugriffsrechte und die Löschfrist. Auch wenn Oberfläche und Routing zum Praxisalltag passen, ersetzt das diese Prüfung nicht.
Stärken und offene Punkte für europäische Anforderungen
Ringover hat eine Weboberfläche ohne lokale Installation, Apps für Smartphone und Desktop und über 100 Integrationen. Zur Datenhaltung schreibt Ringover in den FAQ der Preisseite, alle Rechenzentren für die Dienste stünden in Frankreich. Personenbezogene Daten verließen deshalb nicht die Europäische Union oder den Europäischen Wirtschaftsraum. Vertragspartner in Europa ist laut AGB die französische Gesellschaft BJT Partners - Ringover Group, es gilt französisches Recht mit Gerichtsstand Paris.
DSGVO, Hosting in der Europäischen Union und Datensouveränität
Ein Rechenzentrum in der Europäischen Union vereinfacht die Prüfung der Datenflüsse, ersetzt sie aber nicht. Nach Artikel 44 der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DSGVO, ist eine Übermittlung in ein Drittland nur unter den Bedingungen des fünften Kapitels erlaubt. Das gilt für den Verantwortlichen wie für den Auftragsverarbeiter, auch bei einer Weiterübermittlung in ein weiteres Drittland.
Die Europäische Kommission geht in ihrem Rahmenwerk für Cloud-Souveränität weiter. Sie bewertet Anbieter unter anderem danach, ob allein der Kunde den kryptografischen Zugriff auf seine Daten kontrolliert und ob er sieht, wann und von wem auf Daten zugegriffen wird. Weitere Kriterien sind eine nachweisbare, endgültige Löschung sowie Speicherung und Verarbeitung ausschließlich in europäischen Rechtsordnungen. Welche Fragen ein IT-Leiter daraus ableitet, zeigt der Beitrag Datensouveränität.
Was Sie vor der Unterschrift klären
Lassen Sie sich schriftlich bestätigen, welche KI-Funktionen in Ihrem Plan stecken und welche als Modul laufen. Fragen Sie nach Support-Sprache, Servicezeiten und zugesagten Reaktionszeiten für Ihren Plan. Und klären Sie das Ende. Wird Ihr Konto geschlossen, darf Ringover Ihre Nummer laut AGB nach sechs Monaten an einen anderen Kunden vergeben. Mitnehmen können Sie sie nur, wenn Ihr neuer Anbieter die Portierung mindestens 30 Tage vor Vertragsende beantragt. Nach Vertragsende nimmt Ringover keinen Portierungsantrag mehr an.
Typische Fallen und Auswahlkriterien

Talk und Business starten bei drei Nutzern, und im Jahresvertrag dürfen Sie die Zahl nicht senken. Ein Team, das während der Vertragslaufzeit schrumpft, zahlt weiter für die alte Größe.
"Unbegrenzt" gilt nur für eine Liste von Ländern, und die lange Liste nur für Anrufe von Rufnummern aus dem Europäischen Wirtschaftsraum ohne die Schweiz. Sonderrufnummern liegen immer außerhalb des Pakets.
Ein Vergleich nur der Monatspreise blendet die Laufzeit aus. Über drei Jahre gerechnet zählen Module, Gelegenheitsnutzer und die mögliche Anhebung um 6 % pro Jahr mit.
Fünf Fragen, die den Plan entscheiden
Wie viele Nutzer telefonieren täglich? Trennen Sie Administratorkonten, Zugänge für Saisonkräfte und Reservezugänge von den Arbeitsplätzen, die täglich genutzt werden.
Wie viele Rufnummern brauchen Sie? Hauptnummer, Abteilungsnummern, Durchwahlen je Standort und Mobilnummern zählen getrennt.
Welche Fachanwendungen sollen an die Telefonie angebunden werden? Salesforce, HubSpot, Zendesk oder eine eigene Anbindung über die API können Business voraussetzen.
Welchen Support erwarten Sie? Ein kleines Team kommt mit dem Standard aus. Mehrere Standorte brauchen eine feste Ansprechperson und Reaktionszeiten im Vertrag.
Welche Branchenpflichten gelten? Gesundheitswesen, öffentliche Auftraggeber und jede Gesprächsaufzeichnung verlangen eine Prüfung der Unterlagen vor der Bestellung.
Die Checkliste zum Vertrag
Bestätigen lassen sollten Sie Laufzeit und Kündigungsfrist, den Verbleib der Rufnummern am Vertragsende, die Kosten und den Ablauf der Portierung, die Gebühr bei vorzeitigem Ausstieg und den Export der Aufzeichnungen. Dazu kommen die Klausel zur Preisanpassung, die Aufbewahrungsfristen, die Administrationsrechte und die Servicezeiten. Kein wichtiges Modul sollte erst nach dem Go-live dazukommen, ohne dass es im ersten Angebot einen Preis hatte.
Welcher Ringover-Plan zu welchem Unternehmen passt
Auch Voxbi ist eine Cloud-Telefonanlage, gehostet in Rechenzentren in der Europäischen Union und mit Integrationen für Microsoft Teams und Odoo. Nutzer, Nebenstellen, Warteschlangen, Sprachdialogsystem und Öffnungszeiten richten Sie im Voxbi Cockpit selbst ein. Das Preismodell ist ein anderes. Voxbi One hat einen kostenlosen Plan, die bezahlten Pläne beginnen bei 1,20 € pro Nutzer und Monat zuzüglich Mehrwertsteuer. Eine Rufnummer kostet 2,00 € im Monat, und Gespräche rechnet Voxbi One pro Minute ab. Wer unbegrenzte Gespräche will, findet sie bei Voxbi Managed als Pauschale pro Nutzer. Die Pläne stehen auf der Preisseite von Voxbi. Einrichtung und Portierung übernehmen auf Wunsch zertifizierte IT-Integratoren und Reseller.
Entscheiden Sie auf Grundlage eines verbindlichen Angebots. Die Preisseite ist nur der Ausgangspunkt. Schreiben Sie Ihre Mengen einmal auf: Nutzer, Rufnummern, Portierung, Minuten je Zielland, Speicher für Aufzeichnungen und jedes Modul. Mit dieser Liste holen Sie zwei Angebote ein, die sich wirklich vergleichen lassen.