8x8-Alternative: Voxbi und 8x8 im Vergleich
Voxbi und 8x8 im Vergleich nach Funktionen, Microsoft Teams, Preisen, Hosting und Wechsel. Wann 8x8 vorn liegt und wann Voxbi die passende 8x8-Alternative ist.
Wie Teams-Telefonie ans öffentliche Netz kommt, was sie kostet und wann eine an Teams angebundene Cloud-Telefonanlage besser zu Ihrer Zentrale passt.
Teams-Telefonie heißt, dass Ihre Mitarbeitenden direkt aus Microsoft Teams heraus telefonieren, mit eigener Rufnummer, Weiterleitung und Warteschleife. Für viele Unternehmen liegt das nahe. Microsoft 365 ist ohnehin lizenziert, und die Oberfläche kennt jeder im Haus.
Dieser Vergleich richtet sich an IT-Leiter in kleinen und mittleren Unternehmen, an Systemhäuser und an Telekom-Händler, die eine Telefonanlage im eigenen Haus ablösen. Er stellt die native Telefonie in Teams einer Cloud-Telefonanlage gegenüber, die an Teams angebunden ist. Verglichen werden Routing, Warteschlangen, die Verwaltung mehrerer Standorte, Kosten, Datenhaltung und Migration.

Teams-Telefonie ist die Telefonfunktion von Microsoft Teams. Microsoft nennt das Produkt Teams Phone. Es macht aus dem Teams-Client ein Telefon mit Durchwahl, Weiterleitung, Voicemail, automatischer Telefonzentrale und Anrufwarteschleife. In Microsoft 365 E5 und Office 365 E5 ist die Lizenz enthalten. In den anderen Plänen kaufen Sie sie pro Nutzer hinzu.
Für Anrufe ins öffentliche Telefonnetz braucht Teams zusätzlich eine Anbindung. Microsoft beschreibt die Varianten in seiner Übersicht zur Anbindung ans Telefonnetz.
Mit einem Calling Plan ist Microsoft selbst Ihr Telefonanbieter. Rufnummern und Minutenpakete buchen Sie im Microsoft-365-Admin-Center, und Microsoft stellt die Anrufe zu.
Bei Operator Connect liefert ein von Microsoft zertifizierter Netzbetreiber die Rufnummern und den Anschluss. Den Betreiber wählen Sie im Teams Admin Center aus und weisen die Nummern dort zu. Die Session Border Controller betreibt der Netzbetreiber.
Beim Direct Routing koppeln Sie einen eigenen oder gehosteten Session Border Controller an Teams und führen darüber den SIP-Trunk Ihres Anbieters zu. Diese Variante lässt Ihnen die größte Freiheit bei Anbieter und Rufnummern. Sie verlangt dafür auch den höchsten Betriebsaufwand.
Mit der Wahl zwischen den drei Wegen legen Sie fest, wer über Ihre Rufnummern verfügt, wer den Support leistet und wer bei einer Störung zuständig ist.
Teams passt gut, wenn Chats, Besprechungen und Anrufe in einer bekannten Oberfläche zusammenlaufen sollen. Ihre Mitarbeitenden müssen nichts Neues lernen, und die Einführung geht schneller.
Eine eigene Cloud-Telefonanlage lohnt sich, sobald die Zentrale verzweigte Anrufflüsse steuert oder mehrere Standorte verwaltet. Das gilt auch, wenn Sie Telefonie, Zusammenarbeit und Compliance getrennt halten wollen. Prüfen Sie dann im Detail, wie Teams mit Öffnungszeiten, Überläufen, Notfallszenarien und standortbezogenen Regeln umgeht. Prüfen Sie auch, ob Fachabteilungen diese Einstellungen selbst ändern können. In einer Klinik, einem Hotel oder einer Gemeindeverwaltung hängt die Erreichbarkeit an genau diesen Regeln, weit mehr als an der Durchwahl pro Kopf.

Teams Phone und eine an Teams angebundene Cloud-Telefonanlage folgen zwei verschiedenen Architekturen. Im ersten Fall wird Teams zum zentralen Zugang für jedes Gespräch. Im zweiten bleibt Teams ein Arbeitswerkzeug unter mehreren. Routing, Warteschlangen und die Abläufe der Fachbereiche liegen dann auf einer eigenen Telefonieplattform.
Bei Voxbi verwalten Sie Nutzer, Nebenstellen, Warteschlangen, Sprachmenüs und Öffnungszeiten im Voxbi Cockpit. Voxbi lässt sich mit Teams und Odoo verbinden. Ihre Mitarbeitenden bleiben in ihren gewohnten Werkzeugen. Die Logik der Telefonzentrale wandert auf eine Plattform, die für Telefonie gebaut ist.
| Kriterium | Microsoft Teams Phone | Voxbi Cloud-Telefonanlage |
|---|---|---|
| Benutzeroberfläche | Teams ist der zentrale Zugang | Telefonie im Voxbi Cockpit und in eigenen Apps, mit Teams-Anbindung |
| Verwaltung | Im Microsoft-365-Umfeld, über das Teams Admin Center | Zentrale Verwaltung von Nutzern, Nebenstellen, Warteschlangen und Abläufen |
| Routing | Automatische Telefonzentrale und Anrufwarteschleifen; verzweigte Anrufflüsse im Einzelfall prüfen | Feine Steuerung von Warteschlangen, Sprachmenüs, Öffnungszeiten und Überläufen |
| Mehrere Standorte | Möglich, braucht eine klare Verteilung der Zuständigkeiten | Gebaut, um Regeln über mehrere Standorte zentral zu pflegen |
| Integrationen | Eng verzahnt mit Microsoft 365 | Teams, Odoo, REST-API und TAPI-CTI |
| Endgeräte | Teams auf dem Rechner, im Browser und mobil | Web, Windows, iOS, Android und Teams-Anbindung |
| Abhängigkeit | Starke Bindung ans Microsoft-Ökosystem | Verteilt auf Telefonieplattform, Netzbetreiber und Kollaborationswerkzeuge |
| Daten | Speicherorte und Unterauftragsverarbeiter je nach Lizenzumfang dokumentieren | Eigene Infrastruktur in Luxemburg |
| Migration | Passend, wenn alles in Teams zusammenlaufen soll | Passend, um eine Telefonanlage abzulösen und Teams als Oberfläche zu behalten |
Den Ausschlag gibt meist, wie viel Kontrolle Sie über die Telefonie behalten wollen. Jede Anbindung ans Telefonnetz bringt Entscheidungen über Konnektivität, Betriebsverantwortung und Support mit sich. Ein Aufbau, der auf dem Papier schlicht aussieht, wird im Betrieb anspruchsvoll, sobald mehrere Netzbetreiber, Standorte oder Ausfallszenarien dazukommen.
Teams bietet ein einheitliches Erlebnis an einem Ort. Die Tiefe der Zentralenfunktionen sollten Sie im Pilotbetrieb prüfen, bevor Sie die bestehende Anlage abschalten. Eine eigene Cloud-Telefonanlage bringt eine zusätzliche App oder Konsole mit. Dafür liegt die Telefonie bei einem System, das allein dafür zuständig ist, und die Verwaltung wird übersichtlicher.
Der Abopreis deckt nur einen Teil der Telefoniekosten ab. Ein belastbarer Vergleich rechnet auch Zusatzlizenzen, die Planung der Anrufflüsse und die Rufnummernportierung mit ein. Dazu kommen die Schulung der Administratoren, der Support für die Nutzer und die Zeit für spätere Änderungen. Was Cloud-Telefonanlagen pro Nutzer kosten, zeigt unser Preisvergleich der Anbieter.
Teams wirkt günstig, wenn Microsoft 365 schon im Haus ist und Ihre Mitarbeitenden vor allem Einzelgespräche führen. Mit spezialisierten Warteschlangen, Regeln pro Standort, Anbindungen an Fachanwendungen oder Vorgaben zur Aufzeichnung ändert sich die Rechnung. Jede Funktion außerhalb des ursprünglichen Umfangs zieht eine weitere Komponente, einen Dienst oder einen Integrationsauftrag nach sich. Beim Direct Routing kommt der Betrieb des Session Border Controllers hinzu.
Am Anfang steht die Planung. Ein Systemhaus erfasst Rufnummern, Öffnungszeiten, Warteschlangen, Ansagen, Überläufe und Bereitschaftsregeln. Eine Migration ohne diesen Schritt trägt die alten Unklarheiten eins zu eins in die Cloud.
Danach folgt die Netzqualität. Ein überlastetes WLAN, ein knapp bemessener Internetanschluss oder eine fehlende Priorisierung der Sprachdaten bleiben auch mit einem neuen Telefonie-Abo bestehen. Tests und Monitoring gehören deshalb ins Budget, auch wenn der Anbieter die Plattform stellt.
Der dritte Posten ist die Organisation. Empfangskräfte, Standortleiter und Teamleitungen müssen eine Warteschlange ändern, ein Dashboard lesen oder eine Sonderöffnungszeit einstellen können. Eine vertraute Oberfläche verkürzt die Einarbeitung. Eine kurze, klare Anleitung für diese Handgriffe braucht es trotzdem.
Ein Mix aus Lizenzen, Telefoniemodulen und Reporting-Werkzeugen kann Ihren Bedarf decken. Er verteilt die Verantwortung aber auf viele Stellen. Im Störfall muss Ihre IT den zuständigen Anbieter finden, wissen, wo die Protokolle liegen, und die Änderungen an jeder Komponente verfolgen.
Eine Komplettplattform vereinfacht Abrechnung und Betrieb, sofern ihr Leistungsumfang genau im Vertrag steht. Fragen Sie nach, was enthalten ist, was beim Systemhaus liegt, was vom Netzbetreiber abhängt und was als eigene Leistung abgerechnet wird.
Ein tragfähiger Business Case stellt Gesamtbetriebskosten, Verwaltungsaufwand und das Risiko eines schlecht vorbereiteten Ausfalls nebeneinander, und das reicht weit über zwei Monatspreise hinaus.
Für ein kleineres Unternehmen passt oft die Lösung, die eine schrittweise Einführung erlaubt. Ein Pilotbetrieb läuft dann an einem Standort oder in einem typischen Team. Im Mittelstand kommen die Verwaltung mehrerer Standorte, das interne Know-how und die Möglichkeit zum späteren Anbieterwechsel hinzu. Die echten Kosten zeigen sich in beiden Fällen nach dem Start. Dann fragen Nutzer nach Änderungen, und Störungen müssen schnell behoben werden.

Ihre IT-Abteilung muss konkret beantworten können, wo Gespräche, Aufzeichnungen, Metadaten, Sicherungen und Protokolle liegen. Sie muss auch wissen, wer darauf zugreift und wie Ihr Unternehmen diese Daten exportiert oder löscht.
Ein Speicherort in der Europäischen Union vereinfacht die Prüfung internationaler Übermittlungen. Zweck, Rechtsgrundlage und Zugriffsrechte der Verarbeitung klären Sie trotzdem eigenständig. Der Europäische Datenschutzausschuss zu internationalen Datenübermittlungen erläutert dazu Folgendes: Eine Übermittlung in ein Drittland kann auf einem Angemessenheitsbeschluss beruhen. Fehlt ein solcher Beschluss, braucht sie geeignete Garantien mit durchsetzbaren Rechten und wirksamen Rechtsbehelfen. Die DSGVO-Pflichten rund um Aufzeichnung, Speicherfristen und Datenschutz-Folgenabschätzung beschreibt unser Leitfaden zur DSGVO-konformen Telefonanlage.
Für Cloud-Dienste in Deutschland gilt der Kriterienkatalog C5 des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) als gängiger Prüfmaßstab. Für ein Cloud-Telefonie-Projekt lassen sich daraus konkrete Kontrollen ableiten:
Signalisierung und Sprachdaten sind verschlüsselt, auch bei SIP- und WebRTC-Verbindungen.
Administratoren melden sich mit starker Authentifizierung an. Rollen sind getrennt, und privilegierte Konten werden gesondert verwaltet.
Anmeldungen und Konfigurationsänderungen landen in Protokollen mit dokumentierten Aufbewahrungsregeln.
Der Anbieter weist getestete Sicherungen und eine tatsächlich geübte Wiederherstellung nach.
Alle Dienstleister für Hosting, Support, Aufzeichnung und Monitoring sind namentlich benannt.
Für Gespräche, Aufzeichnungen, Sicherungen und Metadaten sind Speicherort, Export und Löschung dokumentiert.
Zweck der Aufzeichnung, Speicherdauer, Zugriffsrechte und risikogerechte Maßnahmen legen Sie als Verantwortlicher selbst fest. In einer Klinik, einem Pflegeheim oder einer Behörde gehört ins Lastenheft, dass sich die Aufzeichnung pro Nutzer, Warteschlange oder Ablauf abschalten lässt, wo keine Speicherung nötig ist.
Die Prüfliste deckt auch Vorfälle ab. Nach Art. 33 DSGVO melden Sie eine Datenschutzverletzung, die ein Risiko für Betroffene birgt, binnen 72 Stunden der zuständigen Aufsichtsbehörde. Der Vertrag regelt deshalb, wer den Vorfall erkennt, wer die Protokolle liefert und wer Sie innerhalb dieser Frist unterstützt.
Datensouveränität zeigt sich in Nachweisen. Einen Angemessenheitsbeschluss erlässt die Europäische Kommission in einem förmlichen Verfahren, wie die Seite der Kommission zu Angemessenheitsbeschlüssen erklärt. Eine Werbeaussage des Anbieters hat diese Wirkung nicht. Hosting in der Europäischen Union verringert den Bedarf an solchen Übermittlungsmechanismen. Unterauftragsverarbeiter und Zugriffe bleiben trotzdem zu dokumentieren.
Ein Dienstleister mit einem schlichten Empfang kommt mit Teams Phone gut aus. Das gilt, wenn die Belegschaft schon in Teams arbeitet und es nur wenige Verteilregeln gibt. Eine zusätzliche Telefonanlage brächte hier vor allem eine weitere Konsole ohne konkreten Nutzen.
In einer Klinik sieht das anders aus. Anrufe gehen je nach Uhrzeit an den Empfang, die Sekretariate, die Stationen oder den Bereitschaftsdienst. Aufzeichnungen brauchen einen Zweck, eine Frist und festgelegte Zugriffsrechte. Eine eigene Cloud-Telefonanlage trennt die Anrufverteilung von der Kollaborationsoberfläche der Verwaltung. Warteschlangen, Kalender und Notfallabläufe ändern Sie dann dort, ohne Teams anzufassen.
Eine Hotelgruppe betreibt oft mehrere Zentralen, saisonale Öffnungszeiten, Reservierungsschlangen und Überläufe zum Nachbarhaus. Zentral gepflegt sinkt der Aufwand für Änderungen von Hand. Jede Änderung an Netz, Standort oder Team wirkt sich trotzdem auf die telefonische Erreichbarkeit aus und braucht einen Test.
Die Cloud-Telefonanlage passt, wenn Hausleitungen Warteschlangen, Zeiten oder Überlaufregeln selbst ändern sollen, ohne für jeden Handgriff einen Techniker zu rufen. Teams bleibt das Werkzeug fürs Backoffice und die Verwaltung. Die Rezeption arbeitet mit einer Oberfläche und Endgeräten, die zu ihrer Arbeit passen. Lokales Netz, Eskalationswege, Verwaltungsrechte und Ausfallsicherheit werden an jedem Standort einzeln geprüft.
Eine Gemeindeverwaltung schätzt vielleicht die Teams-Oberfläche. Ihre IT muss trotzdem Administratorzugriffe, Protokolle, Datenstandort und den möglichen Ausstieg kontrollieren. Eine Schule oder ein Bildungsträger plant Öffnungszeiten, Ferien und Anrufe an mehrere Stellen. Zuständigkeiten und Anrufflüsse brauchen dort eine eigene Prüfung, ganz gleich, wie vertraut das Werkzeug ist.
Für Systemhäuser beginnt die sicherste Methode mit einer Matrix der Anrufflüsse. Sie ordnet jeder Rufnummer und jeder Warteschlange eine verantwortliche Person zu, dazu Zeiten, einen Überlauf, eine Aufzeichnungsregel und ein Notfallverfahren. Mit dieser Vorarbeit bekommt ein Kunde, der eine fein gesteuerte Zentrale braucht, keine Standardanbindung übergestülpt.
Die Entscheidung wird leichter, wenn Sie digitale Reife, die Sensibilität der Daten, die Komplexität der Telefonie und das Budget getrennt bewerten. Ein Unternehmen kann bei Microsoft 365 weit sein und trotzdem eine schwer zu verwaltende Telefonie haben. Umgekehrt gelingt auch einem wenig digitalisierten Kleinbetrieb der Umstieg in die Cloud, wenn der Umfang schrittweise wächst und das Systemhaus die Planung übernimmt.
| Kriterium | Teams Phone | Voxbi Cloud-Telefonanlage |
|---|---|---|
| Reife bei Microsoft 365 | Naheliegend, wenn das Unternehmen schon in Teams arbeitet | Sinnvoll, wenn Teams eine Oberfläche unter mehreren bleibt |
| Komplexität der Zentrale | Für einfache Anrufflüsse, nachdem die nötigen Funktionen geprüft sind | Für Warteschlangen, Menüs, Zeiten, Überläufe und standortübergreifende Regeln |
| Verwaltung | Im Teams Admin Center, nah an den Microsoft-Werkzeugen | Zentral im Voxbi Cockpit |
| Sensible Daten | Speicherort, Zugriffe und Unterauftragsverarbeiter im Vertragsumfang prüfen | Eigene Infrastruktur in Luxemburg; Garantien, Zugriffe und Löschung dokumentiert |
| Fachanwendungen | Eng mit Microsoft 365 verbunden | Anbindung an Teams, Odoo und weitere Systeme über Schnittstellen |
| Einführung | Direkt, wenn der Umfang begrenzt ist | Schrittweise: die Telefonanlage wird abgelöst, Teams bleibt |
| Anbieterbindung | Stark auf Microsoft konzentriert | Verteilt auf Plattform, Systemhaus und Netzbetreiber |
| Passendes Profil | Kleines Unternehmen oder Team mit standardisiertem Telefoniebedarf | KMU, Mittelstand oder Filialnetz, das seine Anrufflüsse selbst steuern will |
Eine kleine Organisation ohne komplexe Warteschlangen, ohne Aufzeichnung und ohne anspruchsvolle Telefonieverwaltung fährt mit Teams Phone oft einfacher. Vor der Unterschrift klärt sie Supportbedingungen, Portierbarkeit der Rufnummern und den Ausstieg. Wie ein Anbieterwechsel bei den Nummern abläuft, beschreibt der Leitfaden zur Rufnummernportierung.
Für Mittelständler, Gesundheitseinrichtungen und Behörden steht die Daten-Governance auf einer Stufe mit dem Nutzererlebnis. Europäischer Datenstandort, Nachvollziehbarkeit und die Möglichkeit zum Ausstieg brauchen Belege im Vertrag.
Künstliche Intelligenz bringt eine weitere Pflichtenebene mit. Die europäische KI-Verordnung ist am 1. August 2024 in Kraft getreten und gilt stufenweise. Nach dem Zeitplan der Europäischen Kommission greift sie seit dem 2. August 2026 allgemein. Bestimmte Pflichten für Hochrisikosysteme in regulierten Produkten folgen am 2. August 2027. Einzelne Fristen stehen politisch zur Debatte, maßgeblich ist der jeweils geltende Text. Eine Telefonieplattform mit KI-Funktionen kann deshalb heute darlegen, welche Pflichten sie bereits erfüllt und wie sie für die übrigen gebaut ist.
Eine erfolgreiche Migration beginnt mit einer Bestandsaufnahme von Rufnummern, Endgeräten, Warteschlangen, Zeiten, Ansagen und Verantwortlichen. Das Systemhaus ermittelt außerdem die kritischen Anrufe, die Ausfallszenarien und die Regeln für die Umleitung aufs Handy, bevor es das neue System programmiert.
Zum Pilotbetrieb gehören Nutzer aus dem Alltag, über die IT hinaus. Empfang, Teamleitung, Außendienst und Standortleitung stoßen auf unterschiedliche Probleme. Getestet werden eingehende Anrufe, Weiterleitungen, Warteschlangen, Ansagen und Sonderzeiten. Dazu kommen das Wiederverbinden nach einem Abbruch und der Blick in die Protokolle.
Die Sprachqualität verdient einen eigenen Testlauf. Testen Sie im echten Netz, zu Stoßzeiten und mit den Geräten, die Ihre Mitarbeitenden wirklich benutzen. Ein WebRTC-Anruf am Rechner, ein Gespräch vom Smartphone und eine SIP-Verbindung nehmen nicht unbedingt denselben Weg durchs Netz. Das Monitoring legt deshalb Latenz, Jitter und Paketverlust neben abgebrochene Anrufe und die Rückmeldungen der Nutzer. So lässt sich ein Problem beim Netzzugang des Anbieters von einer Fehlkonfiguration der Telefonie unterscheiden.
Ein überstürzter Umstieg schleppt häufig veraltete Warteschlangen und zu weit gefasste Rechte mit. Oft bleiben auch Ansagen übrig, die Fachabteilungen nicht selbst ändern können. Ohne Rückfallplan wird aus einer kleinen Störung dann ein flächendeckender Ausfall.
Zum Produktionsstart gehören eine Prüfung aller Rufnummern, eine Phase mit verstärkter Überwachung, ein einziger Eskalationsweg und eine Dokumentation für die Administratoren vor Ort. Die Schulung der Mitarbeitenden konzentriert sich auf die täglichen Handgriffe.
Die passende Architektur ist die, die Ihre Mitarbeitenden verwalten, prüfen und weiterentwickeln können, ohne die Kontrolle über die Daten abzugeben. Mit einer Cloud-Telefonanlage gehen Sie in Etappen vor und binden Teams als einen Teil Ihrer Telefonie ein.
Planen Sie eine Cloud-Telefonzentrale, die an Teams angebunden ist und mehrere Standorte abbildet? Das Voxbi-Team begleitet Sie dabei, und die Plattform läuft auf eigener Infrastruktur in Luxemburg. Für Fragen zu Datenhaltung, Netztests und Migration schreiben Sie an hello@voxbi.com. Sie können auch Voxbi kennenlernen und Ihre bestehende Architektur prüfen lassen.
Sprechen Sie mit uns oder mit einem zertifizierten Voxbi-Partner.