Kosten einer Cloud-Telefonanlage 2026: Anbieter und Preise pro Nutzer im Vergleich
Was kostet eine Cloud-Telefonanlage? Wir rechnen Grundgebühr, Rufnummer und Gespräche für 1, 3, 5, 10 und 20 Nutzer bei sieben Anbietern durch.
Zehn Cloud-Telefonanlagen aus Europa im Vergleich, mit Preisen vom Oktober 2026, Angaben zu Hosting, Zertifikaten und Laufzeit sowie Gesamtkosten für 10 bis 100 Personen.
Bei Mixvoip in Luxemburg entwickeln wir Voxbi, eine Cloud-Telefonanlage. Jede Woche stellen uns Kunden dieselbe Frage. Wen sollten wir uns sonst noch ansehen, und was kostet das am Ende wirklich? Unsere Antwort ist dieser Cloud-Telefonanlagen-Vergleich mit zehn Anbietern aus Europa, darunter unsere direkten Wettbewerber. Er richtet sich an Geschäftsführung und IT-Verantwortliche, die für 10 bis 100 Personen eine neue Telefonanlage auswählen.
Die Recherche stammt vom September 2026. Die veröffentlichten Preise der Anbieter haben wir für diese deutsche Fassung im Oktober 2026 noch einmal auf deren Seiten abgelesen. Der G-Cloud-Preis von Gamma, die Angaben zu Enreach sowie die Mobilfunktarife und Hardwarepreise in der Kostenrechnung haben den Stand September 2026. Wo ein Anbieter keine Preise veröffentlicht, steht das hier so, und eine Schätzung von uns ersetzt die Lücke nicht.
Eine Cloud-Telefonanlage übernimmt die Arbeit der klassischen Anlage im Serverraum (Rufnummern, Nebenstellen, Ansagen, Warteschlangen) und läuft im Rechenzentrum des Anbieters. Sie erreichen sie übers Internet und zahlen monatlich. Verglichen haben wir die zehn Anbieter nach denselben Kriterien: veröffentlichter Preis, Standort der Daten, Zertifikate, Vertragslaufzeit und Support.
Voxbi ist einer der zehn Anbieter. Diesen Interessenkonflikt können wir nicht umgehen. Wir haben es Ihnen aber leicht gemacht, unsere Voreingenommenheit zu überprüfen. Jeden Anbieter beschreiben wir nach demselben Schema. Wir nennen, was unser eigener Einstiegstarif weglässt. Am Ende des Artikels stehen außerdem alle Lücken in den Quellen, auch unsere eigenen.
Auswahlregel. Der Firmensitz liegt in Europa, Großbritannien und die Schweiz eingeschlossen. Der Anbieter verkauft eine Cloud-Telefonanlage als fertiges Produkt an Unternehmen, nicht als einmaliges Integrationsprojekt, und es gibt genug öffentliche Informationen für ein Profil. Damit fallen US-Plattformen wie RingCentral, 8x8, Zoom Phone und Dialpad heraus. Das sind gute Produkte von Unternehmen mit Sitz in den USA.
Die Auswahl stammt aus unserer französischen Recherche. Bekannte deutsche Anbieter wie sipgate fehlen darin, für den deutschen Markt ist die Liste unvollständig.
Reihenfolge. Die zehn Anbieter stehen in zwei Gruppen, innerhalb jeder Gruppe alphabetisch. Eine Rangliste, die einer der zehn Kandidaten selbst aufstellt, wäre Ihre Zeit nicht wert.
Wie viele Unternehmen in Europa eine Cloud-Telefonanlage nutzen, weiß niemand. Wir haben gründlich gesucht. Eurostat führt die Erhebung durch, die alle zitieren, und teilt Cloud-Dienste darin in zehn Kategorien ein: E-Mail, Office-Software, Speicher, Sicherheit, Buchhaltung, Datenbank-Hosting, ERP, Rechenplattformen, CRM und Entwicklungsplattformen. Telefonie gehört nicht dazu. Ein Artikel mit der Schlagzeile „68 % der europäischen Unternehmen telefonieren über die Cloud“ stützt sich deshalb auf einen kostenpflichtigen Analystenbericht, eine Marketingabteilung oder auf gar nichts. Wir setzen keine weitere erfundene Zahl in die Welt.
Die amtlichen Daten helfen trotzdem weiter.
Tabelle 1. Unternehmen in der Europäischen Union mit kostenpflichtigen Cloud-Diensten, 2025
| Unternehmensgröße | Anteil mit kostenpflichtigen Cloud-Diensten |
|---|---|
| 10 bis 49 Beschäftigte | 49,3 % |
| 50 bis 249 Beschäftigte | 66,8 % |
| 250 Beschäftigte und mehr | 84,7 % |
| Alle Unternehmen ab 10 Beschäftigten | 52,7 % |
Quelle: Eurostat, isoc_cicce_use, Daten für 2025, veröffentlicht im Februar 2026. Gemeint sind Cloud-Dienste allgemein, die Telefonie erfasst die Erhebung nicht gesondert.
Ihr Unternehmen liegt vermutlich im Mittelfeld. Etwas mehr als die Hälfte der Unternehmen ab zehn Beschäftigten kauft Cloud-Dienste ein. Die Telefonie zieht meist als eine der letzten Anwendungen um, weil die alte Anlage noch läuft und niemand sie anfassen will.
Die Größe erklärt mehr als das Land. Ein großes Unternehmen kauft mit einer um 35 Prozentpunkte höheren Wahrscheinlichkeit Cloud-Dienste ein als ein kleines. Ein kleiner Betrieb mit einer alten Anlage an der Wand gehört zur Mehrheit.
Sehr viele Unternehmen stehen an derselben Stelle. Eurostat zählt 33,5 Millionen Unternehmen in der Europäischen Union. Von ihnen haben 33,2 Millionen weniger als 50 Beschäftigte, das sind 99 %.
Tabelle 2. Kostenpflichtige Cloud-Dienste nach Land, Unternehmen ab 10 Beschäftigten, 2025
| Land | 10 bis 49 | 50 bis 249 | 250+ | ab 10 |
|---|---|---|---|---|
| Niederlande | 64,5 % | 82,5 % | 90,8 % | 68,5 % |
| Belgien | 57,1 % | 77,7 % | 93,5 % | 61,6 % |
| Deutschland | 50,7 % | 65,2 % | 85,6 % | 53,9 % |
| Durchschnitt der 27 Mitgliedstaaten | 49,3 % | 66,8 % | 84,7 % | 52,7 % |
| Luxemburg | 44,7 % | 57,3 % | 71,0 % | 47,7 % |
| Frankreich | 35,8 % | 62,7 % | 84,7 % | 40,4 % |
Deutschland liegt mit 53,9 % knapp über dem Durchschnitt der 27 Staaten.
Eine letzte Zahl, bevor Sie Ihre Auswahlliste aufstellen. Frost & Sullivan schätzt die Zahl der Cloud-Telefonie-Nebenstellen in Unternehmen in Europa auf rund 49,1 Millionen im Jahr 2024 und 78,5 Millionen im Jahr 2030. Die fünf größten Anbieter halten demnach nur 35 % des Bestands. Das ist eine Analystenschätzung, eine amtliche Statistik dazu gibt es nicht. Die Zersplitterung des Marktes ist trotzdem real, und deshalb ist eine Liste mit zehn Namen eine echte Auswahl. Bei E-Mail oder Office-Software gibt es Standardanbieter, die fast jeder nutzt. In der Telefonie fehlt ein solcher europäischer Standardanbieter.

Das alte Telefonnetz wird Land für Land abgeschaltet. An dem Tag, an dem die Leitung in Ihrem Gebäude verstummt, verstummt auch jede Telefonanlage, die daran hängt. Damit hat die Entscheidung ein Datum.
In Deutschland hat die Telekom die Umstellung von ISDN- und Analoganschlüssen auf IP bereits 2020 abgeschlossen. Unternehmen mit Standorten in Großbritannien, Frankreich oder Belgien haben die Frist noch vor sich.
Tabelle 3. Abschaltung des alten Telefonnetzes nach Land
| Land | Stand | Datum | Quelle |
|---|---|---|---|
| Estland | Abgeschlossen | Juli 2017 | Telia |
| Deutschland | Abgeschlossen, 99 % bis März 2020 auf IP umgestellt | 2020 | Deutsche Telekom |
| Niederlande | Abgeschlossen, ISDN abgeschaltet | 1. April 2022 | KPN |
| Norwegen | Abgeschlossen, letzter Anruf am 19. Dezember 2022 | Ende 2022 | Telenor |
| Spanien | Abgeschlossen, letzte 661 Vermittlungsstellen geschlossen | 27. Mai 2025 | CNMC (Regulierungsbehörde) |
| Luxemburg | Abgeschlossen, rund 300.000 Anschlüsse auf Glasfaser umgestellt | 3. Juli 2026 | POST Luxembourg |
| Schweiz | Umstellung auf All-IP läuft | seit 2018 | Swisscom |
| Belgien | Läuft Zone für Zone, ohne landesweites Datum | Feb. 2026 bis Juni 2028 | Proximus |
| Großbritannien | Frist steht bevor. Rund 350.000 Geschäftsstandorte hängen noch am alten Netz | 31. Januar 2027 | Openreach |
| Frankreich | Frist steht bevor. Sieben Lose, zuerst endet der Verkauf neuer Anschlüsse | 31. Jan. 2026 bis 2030 | ARCEP (Regulierungsbehörde) |
Großbritannien hat die härteste Frist und die wenigste Zeit. Openreach hat im Juli 2026 bestätigt, dass es keinen Aufschub gibt. Rund 1,5 Millionen Anschlüsse müssen noch umziehen, darunter fast 350.000 Geschäftsstandorte. Die Preise für die alten Leitungen steigen bis zur Abschaltung deutlich.
Frankreich hat den längsten und unübersichtlichsten Zeitplan. Seit dem 31. Januar 2026 gibt es in rund drei Vierteln der Gemeinden keine neuen Kupferanschlüsse mehr. Die technische Abschaltung läuft in sieben Losen bis etwa November 2030. Einem französischen Betrieb kann man also sagen, das Kupfernetz werde abgeschaltet, während die eigene Vermittlungsstelle noch Jahre läuft. Maßgeblich ist der Termin der eigenen Gemeinde, nicht die landesweite Schlagzeile.
Für Italien, Schweden, Dänemark und Finnland haben wir kein belastbares landesweites Datum gefunden. Diese Länder fehlen in der Tabelle.

Wir haben drei Arten, Firmentelefonie zu betreiben, mit veröffentlichten Tarifen durchgerechnet. Alle Werte gelten ohne Mehrwertsteuer, für 10, 25, 50 und 100 Personen in Luxemburg, Frankreich, Belgien und Deutschland. Jede Unternehmensgröße hat ihre eigene Tabelle, damit Sie direkt zu Ihrer springen können.
A. Nur Mobilfunk. Alle haben einen Geschäftsvertrag fürs Handy, eine Telefonanlage gibt es nicht.
B. Anlage vor Ort. Ein Gerät im Technikraum, Tischtelefone, SIP-Kanäle, ein Wartungsvertrag und jemand, der sich darum kümmert.
C. Cloud-Telefonanlage. Ein Abo pro Person und ein gemeinsames Telefon ohne festen Nutzer, etwa am Empfang. Die Wartung steckt im Preis.
Mit den Preisen pro Nutzer weiterer Anbieter befasst sich unser Beitrag zu den Kosten einer Cloud-Telefonanlage.
Was gemessen und was angenommen ist. Diese Annahmen bestimmen jede Zahl in den vier Tabellen.
Veröffentlicht und überprüfbar sind die Mobilfunktarife für Geschäftskunden von POST Luxembourg, Bouygues, Proximus und Telekom. Die Hardware steht mit Listenpreisen in der Rechnung. Die Yeastar P550 kostet 1.049 € und reicht bis 50 Nutzer, darüber kommt die P560 für 1.499 €, und ein Einstiegstelefon kostet 104 €. Ein SIP-Kanal kostet 4,00 €. Die Hardware verteilen wir über die Nutzungsdauer der AfA-Tabellen des Bundesfinanzministeriums, zehn Jahre für die Anlage und acht Jahre für die Telefone. Die Cloud-Preise sind die von Voxbi Managed Essential auf voxbi.com: 5,20 € pro Person mit Minutenabrechnung oder 11,60 € mit Flatrate, dazu 3,30 € beziehungsweise 6,50 € für das gemeinsame Telefon. Eine Rufnummer bei Managed ist darin nicht enthalten, ihren Preis nennt unser Team auf Anfrage. Arbeitszeit bewerten wir mit den Arbeitskosten pro Stunde von Eurostat für 2025, in denen die Arbeitgeberbeiträge schon stecken (Luxemburg 56,80 €, Belgien 48,20 € als Wert für 2024, Deutschland 45,00 €, Frankreich 44,30 €).
Angenommen, weil es keine belastbare Veröffentlichung gibt, sind zwei Werte. Der Wartungsvertrag vor Ort kostet in unserer Rechnung 15 % des Hardwarewerts pro Jahr. Die monatliche IT-Zeit liegt bei 2, 4, 7 und 12 Stunden für die Anlage vor Ort und bei 0,5, 1, 2 und 3 Stunden für die Cloud, jeweils für die vier Größen. Wir haben zu beiden Punkten eine echte Studie gesucht und nur Herstellermarketing ohne Methode gefunden. Wer diese zwei Zahlen ändert, bekommt ein anderes Ergebnis, deshalb stehen sie in jeder Tabelle auf einer eigenen Zeile.
Nicht eingerechnet sind die Gesprächsminuten bei der Anlage vor Ort und bei minutengenau abgerechneter Cloud, außerdem die Rufnummer bei Voxbi Managed, deren Preis wir auf Anfrage nennen. Sie sind als „Gespräche extra“ markiert und belasten die Spalte vor Ort stärker, als die Tabelle zeigt.
Tabelle 4. Monatliche Kosten für 10 Personen, ohne Mehrwertsteuer
| Kostenposition | Luxemburg | Frankreich | Belgien | Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| A. Nur Mobilfunk, Gespräche inklusive | 222,20 € | 220,00 € | 230,00 € | 181,30 € |
| B. Hardware und SIP-Kanäle | 31,58 € | 31,58 € | 31,58 € | 31,58 € |
| B. Wartungsvertrag | 26,11 € | 26,11 € | 26,11 € | 26,11 € |
| B. IT-Zeit | 113,60 € | 88,60 € | 96,40 € | 90,00 € |
| B. Summe Anlage vor Ort, Gespräche extra | 171,29 € | 146,29 € | 154,09 € | 147,69 € |
| C. Abo und ein gemeinsames Telefon | 55,30 € | 55,30 € | 55,30 € | 55,30 € |
| C. Wartung | inklusive | inklusive | inklusive | inklusive |
| C. IT-Zeit | 28,40 € | 22,15 € | 24,10 € | 22,50 € |
| C. Summe Cloud, Gespräche extra | 83,70 € | 77,45 € | 79,40 € | 77,80 € |
| C. Summe Cloud, mit Flatrate | 150,90 € | 144,65 € | 146,60 € | 145,00 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Mobilfunk | 856 € | 904 € | 1.001 € | 436 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Anlage vor Ort | 1.051 € | 826 € | 896 € | 839 € |
Tabelle 5. Monatliche Kosten für 25 Personen, ohne Mehrwertsteuer
| Kostenposition | Luxemburg | Frankreich | Belgien | Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| A. Nur Mobilfunk, Gespräche inklusive | 555,50 € | 550,00 € | 575,00 € | 453,25 € |
| B. Hardware und SIP-Kanäle | 63,83 € | 63,83 € | 63,83 € | 63,83 € |
| B. Wartungsvertrag | 45,61 € | 45,61 € | 45,61 € | 45,61 € |
| B. IT-Zeit | 227,20 € | 177,20 € | 192,80 € | 180,00 € |
| B. Summe Anlage vor Ort, Gespräche extra | 336,64 € | 286,64 € | 302,24 € | 289,44 € |
| C. Abo und ein gemeinsames Telefon | 133,30 € | 133,30 € | 133,30 € | 133,30 € |
| C. Wartung | inklusive | inklusive | inklusive | inklusive |
| C. IT-Zeit | 56,80 € | 44,30 € | 48,20 € | 45,00 € |
| C. Summe Cloud, Gespräche extra | 190,10 € | 177,60 € | 181,50 € | 178,30 € |
| C. Summe Cloud, mit Flatrate | 353,30 € | 340,80 € | 344,70 € | 341,50 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Mobilfunk | 2.426 € | 2.510 € | 2.764 € | 1.341 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Anlage vor Ort | 1.758 € | 1.308 € | 1.449 € | 1.334 € |
Tabelle 6. Monatliche Kosten für 50 Personen, ohne Mehrwertsteuer
| Kostenposition | Luxemburg | Frankreich | Belgien | Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| A. Nur Mobilfunk, Gespräche inklusive | 1.111,00 € | 1.100,00 € | 1.150,00 € | 906,50 € |
| B. Hardware und SIP-Kanäle | 114,91 € | 114,91 € | 114,91 € | 114,91 € |
| B. Wartungsvertrag | 78,11 € | 78,11 € | 78,11 € | 78,11 € |
| B. IT-Zeit | 397,60 € | 310,10 € | 337,40 € | 315,00 € |
| B. Summe Anlage vor Ort, Gespräche extra | 590,62 € | 503,12 € | 530,42 € | 508,02 € |
| C. Abo und ein gemeinsames Telefon | 263,30 € | 263,30 € | 263,30 € | 263,30 € |
| C. Wartung | inklusive | inklusive | inklusive | inklusive |
| C. IT-Zeit | 113,60 € | 88,60 € | 96,40 € | 90,00 € |
| C. Summe Cloud, Gespräche extra | 376,90 € | 351,90 € | 359,70 € | 353,30 € |
| C. Summe Cloud, mit Flatrate | 700,10 € | 675,10 € | 682,90 € | 676,50 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Mobilfunk | 4.931 € | 5.099 € | 5.605 € | 2.760 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Anlage vor Ort | 2.565 € | 1.815 € | 2.049 € | 1.857 € |
Tabelle 7. Monatliche Kosten für 100 Personen, ohne Mehrwertsteuer
| Kostenposition | Luxemburg | Frankreich | Belgien | Deutschland |
|---|---|---|---|---|
| A. Nur Mobilfunk, Gespräche inklusive | 2.222,00 € | 2.200,00 € | 2.300,00 € | 1.813,00 € |
| B. Hardware und SIP-Kanäle | 220,82 € | 220,82 € | 220,82 € | 220,82 € |
| B. Wartungsvertrag | 148,74 € | 148,74 € | 148,74 € | 148,74 € |
| B. IT-Zeit | 681,60 € | 531,60 € | 578,40 € | 540,00 € |
| B. Summe Anlage vor Ort, Gespräche extra | 1.051,16 € | 901,16 € | 947,96 € | 909,56 € |
| C. Abo und ein gemeinsames Telefon | 523,30 € | 523,30 € | 523,30 € | 523,30 € |
| C. Wartung | inklusive | inklusive | inklusive | inklusive |
| C. IT-Zeit | 170,40 € | 132,90 € | 144,60 € | 135,00 € |
| C. Summe Cloud, Gespräche extra | 693,70 € | 656,20 € | 667,90 € | 658,30 € |
| C. Summe Cloud, mit Flatrate | 1.336,90 € | 1.299,40 € | 1.311,10 € | 1.301,50 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Mobilfunk | 10.621 € | 10.807 € | 11.867 € | 6.138 € |
| Jährliche Ersparnis gegenüber Anlage vor Ort | 4.290 € | 2.940 € | 3.361 € | 3.015 € |
Mobilfunk ist die kostspielige Art, eine Telefonzentrale zu ersetzen. Bei zehn Personen spart eine Cloud-Telefonanlage mit Flatrate gegenüber reinem Mobilfunk zwischen rund 20 % in Deutschland und rund 36 % in Belgien. Deutschland liegt am unteren Ende, weil deutsche Netzbetreiber ab der zweiten SIM-Karte kräftig Rabatt geben. Die tatsächlichen Kosten pro Karte liegen im Team damit deutlich unter dem Listenpreis. Zehn Handyverträge liefern trotzdem keine Hauptnummer, keine Ansage nach Geschäftszeiten, kein Sprachmenü, keine Warteschlange und keine Möglichkeit, den Anruf eines Kollegen heranzuholen. Umgekehrt enthält ein Mobilfunkvertrag Datenvolumen, eine Cloud-Telefonanlage nicht. Die meisten Unternehmen behalten ihre Handys ohnehin.
Die Hardware fällt bei der Anlage vor Ort kaum ins Gewicht. Über die steuerliche Nutzungsdauer verteilt kostet eine Anlage für 50 Personen rund 115 € im Monat. Würde der Vergleich bei dieser Zeile enden, gewänne der Kasten an der Wand.
Wartungsvertrag und Arbeitsstunden treiben die Kosten. Beide Zeilen zusammen machen bei jeder Größe mindestens drei Viertel der Summe vor Ort aus. Beide Werte sind Annahmen, und deshalb stehen sie auf eigenen Zeilen. Kostet Ihr Wartungsvertrag weniger als 15 % im Jahr oder braucht Ihre Anlage kaum Pflege, ergibt die Rechnung mit Ihren eigenen Werten ein anderes Bild. Alle Zahlen dafür stehen in den Tabellen.
Der Abstand wächst mit der Belegschaft. Bei zehn Personen spart der Abschied von der Anlage vor Ort rund 800 bis 1.050 € im Jahr, bei hundert Personen 2.900 bis 4.300 €. Das Abo wächst mit dem Team, Wartung und Arbeitsstunden wachsen schneller. Den Vergleich beider Betriebsmodelle über die Kosten hinaus behandelt unser Beitrag Telefonanlage vor Ort oder in der Cloud.
Gruppe A veröffentlicht ihre Preise. Mit diesen Anbietern stellen Sie heute ein Budget auf, ohne mit jemandem zu sprechen. Gruppe B verkauft über Partner und nennt Preise auf Anfrage. Das ist ein legitimes Vertriebsmodell, bedeutet aber, dass Sie die Preise erst im laufenden Verkaufsgespräch vergleichen können. Innerhalb jeder Gruppe gilt die alphabetische Reihenfolge.
Firmensitz und Datenstandort sind zwei verschiedene Angaben. Wildix ist ein estnisches Unternehmen und hostet bei AWS in der Region, die Sie wählen. 3CX sitzt auf Zypern und läuft auf Wunsch auch in Ohio. Wenn der Datenstandort für Ihre Wahl entscheidend ist, fragen Sie nach dem Rechenzentrum, nicht nach dem Firmensitz.
Eine angegebene Zertifizierung ist noch kein Zertifikat. Nur Gamma stellt unter den zehn eines zum Download bereit. Enreach veröffentlicht eines, das abgelaufen ist. Telavox beschränkt seines auf einen Teil der Organisation. Wir geben an, nach ISO 27001 zertifiziert zu sein, und veröffentlichen unser Zertifikat ebenfalls nicht. Das ist ein berechtigter Einwand gegen uns. Verlangen Sie von jedem Anbieter, auch von uns, das Zertifikat, den Geltungsbereich und das Ablaufdatum.
Für regulierte Finanzunternehmen verändert DORA die Ausgangslage. Die Telefonie kann in Ihr Risikomanagement für IT-Drittdienstleister fallen. Ausstiegsrechte, die Liste der Unterauftragnehmer und Prüfrechte werden damit zu Vertragsfragen. NIS2 wirkt in den betroffenen Sektoren ähnlich, und einen Anbieter, der sein Rechenzentrum nicht nennt, tragen Sie nur schwer in ein Dienstleisterregister ein.
3CX Ltd wurde 2005 von Nick Galea gegründet und gehört bis heute dem Gründer. Sitz ist 4 Markou Drakou, Engomi, 2409 Nikosia, dazu kommen Büros in Deutschland, den USA, Dubai und Australien. 3CX nennt über 350.000 Kunden in 190 Ländern und 12 Millionen tägliche Nutzer.
Das Preismodell weicht von allen anderen hier ab. 3CX berechnet eine Anlage nach der Zahl gleichzeitiger Gespräche, pro System und Jahr, ohne Gebühr pro Nutzer. Rufnummern verkauft 3CX nicht, den SIP-Trunk bringen Sie selbst mit.
Einstiegstarif. Die kostenlose Version reicht für bis zu 10 Nutzer und 4 gleichzeitige Gespräche und läuft nur selbst gehostet. Der erste bezahlte Tarif ist Basic mit 8 gleichzeitigen Gesprächen und bis zu 40 Nutzern für 285 € im Jahr, für die gesamte Anlage. Pro kostet 380 €, AI 550 €. Hosting durch 3CX bietet 3CX für Basic in dieser Größe nicht an, für Pro und AI kostet es 285 € im Jahr zusätzlich. Alle Preise verstehen sich ohne Mehrwertsteuer bei jährlicher Abrechnung. Eine ausführliche Rechnung steht in unserem Beitrag zu den 3CX-Preisen 2026.
Basic enthält Anrufweiterleitung, eine automatische Vermittlung, Rufgruppen, Halten, einfache Berichte, Web- und Mobil-Apps sowie Live-Chat. In Basic fehlen Warteschlangen, Gesprächsaufzeichnung, Microsoft Teams, CRM- und API-Integrationen, Hot Desking, Ausfallsicherung und Transkription.
Hosting und Compliance. Den Standort wählen Sie selbst, und davon hängt ab, wo die Daten liegen. 3CX nennt Google Cloud, Azure, AWS, DigitalOcean und Vultr mit Regionen in Europa und den USA sowie OVH nur in Europa. Je nach Ihrer Wahl können die Daten die Europäische Union verlassen. Supportzeiten, eine Service-Level-Vereinbarung (SLA) oder eine Sicherheitszertifizierung veröffentlicht 3CX auf seiner Website nicht.
In eigener Sache. Wir verkaufen zertifizierte SIP-Trunks für 3CX-Installationen. 3CX ist für uns Partner und Alternative zugleich.
Die NFON AG, gegründet 2007, notiert im Prime Standard der Frankfurter Börse unter dem Kürzel NFN. Sitz ist die Zielstattstraße 36, 81379 München. NFON gehört zu den sehr wenigen reinen Cloud-Telefonie-Anbietern in Europa, deren Abschlüsse öffentlich sind.
Größe laut eigenem Geschäftsbericht 2025. Umsatz 89,1 Mio. €, 647.384 installierte Nebenstellen, durchschnittlich 10,01 € Umsatz pro Nebenstelle, mehr als 400 Beschäftigte und über 54.000 Kunden in 15 europäischen Ländern. Lokale Rufnummern gibt es direkt in 13 Ländern, darunter Deutschland, Frankreich, Belgien, die Niederlande, Spanien und Großbritannien.
Einstiegstarif. Cloud Telefonie Business Standard kostet 6,80 € im Monat, dazu einmalig 25 € Einrichtung. Ein Lizenzmodul beginnt bei 4,80 €. Die Preise gelten ohne Mehrwertsteuer für den deutschen Markt.
Gespräche sind nicht enthalten. Ins Festnetz kostet die Minute 0,9 Cent, ins Mobilnetz 9,9 Cent. Flatrates gibt es als Option für 3,90 € (nur Festnetz) oder 8,90 € (Festnetz und Mobilfunk), laut Preisliste über alle Nebenstellen hinweg. Rufnummern kosten ebenfalls extra. Zehn lokale Nummern kosten einmalig 19,00 €.
Im Einstiegstarif fehlen der Softphone-Client (+4,90 €), die Gesprächsaufzeichnung (eigene Option), HD-Video und KI-Zusammenfassungen, CRM Connect (+1,80 €) und Microsoft Teams (eigenes Produkt).
Unklare Einheit. Die Preisseite schreibt „pro Anlage“, die Spalte zur Einrichtung „pro Nebenstelle“. Bis NFON das bestätigt, bleibt offen, ob der Preis pro System oder pro Nebenstelle gilt.
Hosting und Compliance. NFON betreibt georedundante Rechenzentren in der Europäischen Union, und laut NFON verlassen die Daten die Europäische Union nie. Die veröffentlichte Verfügbarkeit liegt bei 99,9 % im NFON-Netz und 98 % für die Weboberflächen. Support gibt es montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, bei Störungen mit hoher Priorität rund um die Uhr. ISO 27001 und ISO 9001 nennt NFON in der Wissensdatenbank. Eine aktive Seite mit den Zertifikaten zum Download haben wir nicht gefunden.
Die peoplefone AG wurde 2005 als Zürcher Start-up gegründet, Sitz ist Albisstrasse 107, CH-8038 Zürich. Wem das Unternehmen gehört, steht nirgends auf der eigenen Website.
Abdeckung. peoplefone hat eigene Tochtergesellschaften in sieben Ländern (Schweiz, Deutschland, Österreich, Frankreich, Litauen, Polen, Slowakei) und ist außerdem zertifizierter VoIP-Betreiber in Belgien, Italien, Luxemburg, Spanien und den Niederlanden. Internationale Rufnummern gibt es aus über 60 Ländern. Das Unternehmen nennt mehr als 300.000 Geschäftsnutzer und über 120 Beschäftigte.
Einstiegstarif. Auf der deutschen Seite beginnt vPBX BASIC bei 15 € im Monat ohne Mehrwertsteuer für 5 Nutzer, bei 24 Monaten Laufzeit. Der Preis gilt für die ganze Anlage in dieser Nutzerstufe, nicht pro Person. Vollständig ist die Schweizer Preisliste: 15 CHF bei 24 Monaten oder 20 CHF bei 12 Monaten für 1 bis 5 Nutzer, 25 CHF oder 30 CHF für 6 bis 10 Nutzer, jeweils inklusive Mehrwertsteuer.
BASIC enthält unbegrenzte Rufgruppen, ein Sprachmenü, eine Warteschlange, eine Zeitsteuerung und eine manuelle Umleitung für bis zu 10 Nutzer. Softphones, der grafische Editor für Anrufabläufe und Auswertungen fehlen in BASIC. Microsoft Teams, CRM, SMS und Aufzeichnung kosten in allen Stufen extra.
Gespräche werden separat berechnet. Die Flatrate für die Schweiz kostet 19 CHF im Monat inklusive Mehrwertsteuer und enthält 1.000 Minuten ins Festnetz und 200 Minuten ins Mobilnetz. Die Variante für die Schweiz und die Europäische Union kostet 22 CHF für 1.000 und 300 Minuten. Beide gibt es ab zwei Nutzern und mit 12 Monaten Mindestlaufzeit.
Hosting und Compliance. Die Daten liegen nur in der Schweiz, klar ausgewiesen, ohne Speicherung von Gesprächs- oder Kundendaten im Ausland. Für Käufer in der Europäischen Union ist die Schweiz ein Drittland mit Angemessenheitsbeschluss. Das ist eine bewusste Entscheidung des Anbieters und kein Mangel, aber Sie sollten sie ebenso bewusst treffen. Support gibt es montags bis freitags von 8 bis 18 Uhr, die erste Ebene läuft über den zertifizierten Installationspartner, und Störungssupport rund um die Uhr beschreibt peoplefone für Kunden mit SIP-Trunk, für 160 CHF im Monat extra (inklusive Mehrwertsteuer). Eine Verfügbarkeitsquote ist nicht veröffentlicht, eine Zertifizierung für Informationssicherheit auch nicht. Die Seite „Zertifizierungen“ behandelt kompatible Hardware.
Hinter der Marke Ringover steht die SAS BJT PARTNERS, gegründet 2005 und weiter von den drei Gründern kontrolliert, mit Minderheitsbeteiligungen von BPI France und Orange Ventures. Sitz ist Immeuble High Line, 8 rue François Ory, 92120 Montrouge, dazu kommen London, Barcelona und Atlanta. Ringover nennt über 14.000 Kunden und Rufnummern in mehr als 65 Zielländern, Luxemburg eingeschlossen.
Einstiegstarif. Wir zitieren die französische Euro-Preisliste von Ringover. TALK kostet 19 € pro Nutzer und Monat ohne Mehrwertsteuer bei 12 Monaten Laufzeit, ohne Laufzeit 29 €. Mindestens 3 Nutzer sind Pflicht.
TALK enthält eine gemeinsame Rufnummer pro Unternehmen, unbegrenzte Inlandsgespräche, eine anpassbare Zentrale mit Geschäftszeiten und Begrüßung, ein Sprachmenü, Warteschlangen, SMS, Gesprächsaufzeichnung mit KI-Transkription und Zusammenfassung, Voicemail sowie Support per E-Mail und Telefon.
In TALK fehlen eine eigene Leitung pro Person (als Zusatzoption für 10 € pro Nutzer und Monat zu haben), unbegrenzte Auslandsgespräche, die Integrationen, die API und das SDK, intelligentes Routing, der Power Dialer und erweiterte Statistiken. TALK deckt Nummern in 7 Ländern ab, die höheren Tarife in 65. Das SLA mit 99,95 % Verfügbarkeit beginnt erst bei BUSINESS für 49 €.
TALK hat nur Mobil- und Web-Apps, eine Desktop-App gibt es erst in den höheren Tarifen.
Hosting und Compliance. Laut der DSGVO-Seite von Ringover stehen alle Rechenzentren mit Servicedaten in Frankreich, ohne Übermittlung außerhalb der Europäischen Union oder des Europäischen Wirtschaftsraums. Die Sicherheitsseite spricht dagegen von „17 data centers across the globe (including 6 in the US)“. Beide Aussagen passen nicht zusammen. Wir geben beide wieder und würden Ringover fragen, welche für Gesprächsdaten und Aufzeichnungen gilt. Supportzeiten sind nicht veröffentlicht. Eine eigene Sicherheitszertifizierung veröffentlicht Ringover nicht. Das genannte ISO 27001 gehört den Hosting-Anbietern.
Die Telavox AB, Nr. 556600-7786, wurde um 2002 in Malmö gegründet und wird bis heute von den Gründern geführt. Sitz ist Ångfärjekajen 8, SE-211 19 Malmö, mit Büros in Stockholm, Aarhus, Helsinki, Oslo, Barcelona und Saintes.
Größe. Telavox nennt über 1.000.000 aktive Nutzer und einen Umsatz von „+180 Millionen EUR“ ohne Jahresangabe. Das Unternehmen ist in Schweden, Dänemark, Finnland, Norwegen, Großbritannien, Frankreich und Belgien aktiv. Rufnummern liefert es in diesen Ländern und in den Niederlanden, jeweils mit den örtlichen Registrierungsauflagen.
Einstiegstarif. Fixed Premium kostet 219 SEK im Monat ohne Mehrwertsteuer. Ob pro Nutzer oder pro Anlage, sagt die Preisseite nicht ausdrücklich. Wir nennen schwedische Kronen, weil nur die schwedische Preisseite einen Betrag zeigt. Die britische Seite verweist für Fixed Premium an den Vertrieb.
Fixed Premium enthält kostenlose Inlandsgespräche über Festnetz und Softphone, eine Warteschlange, ein Admin-Portal, Routing-Funktionen, weltweit kostenlose interne Gespräche, Mobil-, Desktop- und Teams-Apps sowie 500 Minuten AI Assist.
Gesprächsaufzeichnung, CRM-Integrationen, individuelle Integrationen und API, die Microsoft-Teams-Integration, Ticketing, erweiterte Statistiken und „alle Funktionen der Telefonzentrale“ fehlen in Fixed Premium. All das steckt in Fixed Max, Preis auf Anfrage.
Offene Punkte. Die Preisseite nennt weder eine Mindestlaufzeit noch, ob eine Rufnummer enthalten ist.
Hosting und Compliance. Telavox macht die präziseste Angabe der zehn Anbieter. Das Unternehmen nennt seine tatsächlichen Hosting-Partner, Kraftringen, Equinix Sweden und Digital Realty Sweden, allesamt schwedische Rechenzentren. Verkehrsdaten liegen bei Google Cloud EMEA, die gesamte Standardspeicherung im Europäischen Wirtschaftsraum. Support gibt es montags bis freitags von 7 bis 18 Uhr per Telefon und E-Mail mit Antwortzusage binnen 24 Stunden, dazu nennt Telavox 99,98 % Verfügbarkeit. ISO 27001 gilt nur für den Bereich „Produkt und Entwicklung“ und nicht für den Konzern, ein Zertifikat ist nicht veröffentlicht.
Voxbi wird von der Mixvoip SA betrieben, RCS B138372, Sitz Rue des Prés 70, 7333 Steinsel. Mixvoip ist über lokale Gesellschaften als Betreiber elektronischer Kommunikation registriert, beim Institut Luxembourgeois de Régulation (ILR), beim Belgischen Institut für Postdienste und Telekommunikation (BIPT), bei der Bundesnetzagentur und bei der französischen Regulierungsbehörde ARCEP. Mixvoip betreibt ein eigenes Netz und verkauft kein fremdes weiter.
Zwei Arten zu kaufen. Voxbi One ist Selbstbedienung, Sie verwalten alles selbst. Voxbi Managed wird von unserem Team betreut, und nur diese Produktlinie hat Telefonsupport und SLA.
Einstiegstarif. Voxbi Free kostet 0 € für bis zu 3 Nutzer, mit 2 enthaltenen Rufnummern, 2 gleichzeitigen Gesprächen, 0,70 € Gesprächsguthaben im Monat und Notrufen. Die Aktivierung verlangt eine Karte und eine Identitätsprüfung. Der erste bezahlte Tarif ist Voxbi Starter für 1,20 € pro Nutzer und Monat mit unbegrenzt vielen Nutzern, einem Gespräch gleichzeitig pro Nutzer und eingehender Rufnummernportierung.
Rufnummern kosten bei Voxbi One 2,00 € pro Nummer und Monat und sind in keinem bezahlten Tarif enthalten.
Allen Voxbi-One-Tarifen fehlen Telefonsupport und ein SLA mit Gutschrift, beides gibt es nur bei Managed. Microsoft Teams kostet 50 € im Monat extra. Odoo, Microsoft 365 und die API beginnen mit Voxbi Plus für 2,90 € pro Nutzer.
Einstieg bei Managed. Voxbi Essential kostet 5,20 € pro Nutzer und Monat mit minutengenauer Abrechnung oder 11,60 € mit Flatrate. Ein gemeinsames Telefon ohne festen Nutzer, etwa am Empfang, kostet 3,30 € oder 6,50 €. Den Preis einer Rufnummer bei Managed nennen wir auf Anfrage.
Hosting und Compliance. Voxbi ist in der Europäischen Union entwickelt und gehostet, Gespräche und Daten verlassen sie nicht. Voxbi One hat nur Support per E-Mail. Managed ergänzt Telefonsupport und ein SLA mit Gutschrift in vier Stufen. Mixvoip weist ISO 27001 auf der Seite zu den Akkreditierungen aus, mit dem Label „Cybersecurity Made in Europe“. Zertifikatsnummer und Gültigkeit veröffentlichen wir nicht. Das ist dieselbe Lücke, die wir bei NFON und Telavox anmerken.
Wo unsere veröffentlichten Angaben dünn sind. Laut voxbi.com sind Rufnummern in Selbstbedienung in Deutschland, Frankreich und der Schweiz verfügbar. Brauchen Sie eine Nummer in einem anderen Land, auch in Luxemburg oder Belgien, fragen Sie uns, statt es vorauszusetzen.
Die Dstny BE NV, Unternehmensnummer 0442.894.476, hat ihren Sitz in der Belgicastraat 17, 1930 Zaventem. Samuel und Daan De Wever gründeten sie 2008 unter dem Namen Destiny. Heute gehört sie dem Fonds Apax Partners, der inzwischen Seven2 heißt.
Angegebene Größe. Dstny nennt mehr als 20.000 Kunden, über 3 Millionen Geschäftsnutzer, 1.000 Beschäftigte in sieben Ländern und 250 Mio. € Umsatz. Das Unternehmen ist in Belgien, den Niederlanden, Frankreich, Deutschland, Schweden, Dänemark und Großbritannien aktiv.
Einstiegstarif. Öffentliche Preise gibt es nicht. Weder die belgische Seite noch die Konzernseite hat eine Preisseite, alle Wege führen zur Beratungsanfrage. Der einzige veröffentlichte Euro-Betrag steht auf der belgischen Seite Business Communications und lautet „ab 10 € pro Monat und gleichzeitigem Gespräch“. Er gilt für Festnetztelefonie, wird pro Kanal abgerechnet und steht ohne Angabe zu Mehrwertsteuer oder Laufzeit.
Achten Sie auf die Laufzeit. Die AGB sehen eine Erstlaufzeit von 36 Monaten vor, wenn der Bestellschein keine nennt. Danach verlängert sich der Vertrag jährlich mit drei Monaten Kündigungsfrist.
Hosting und Compliance. Laut Konzernseite läuft die Plattform von Dstny vollständig auf Infrastruktur in der Europäischen Union, und Datenhaltung und Verarbeitung bleiben dort. Ein Land oder ein Rechenzentrum nennt Dstny nicht, und die AGB erlauben die Verarbeitung personenbezogener Daten außerhalb des Europäischen Wirtschaftsraums, wenn das Zielland als angemessen gilt. Supportzeiten und Verfügbarkeitsquote sind nicht veröffentlicht. Die AGB verweisen auf das „anwendbare SLA“ ohne Prozentwert. ISO 9001, 27001 und 27701 meldet Dstny Schweden, ohne zu sagen, ob der Geltungsbereich die belgische Gesellschaft umfasst. Zertifikate sind nicht veröffentlicht.
Die Enreach Holding B.V. entstand 2018 aus dem Zusammenschluss von Voiceworks, Swyx und Centile unter dem Dach des Investors Waterland. Seitdem ist sie durch mehr als fünfzehn Übernahmen gewachsen. Als Sitz nennen die eigenen Datenschutzerklärungen Verlengde Duinvalleiweg 102, 1361 BR Almere, ein Impressum haben wir nicht gefunden. Das deutsche Geschäft unter der Marke Swyx sitzt in der Robert-Bosch-Straße 1, 44803 Bochum.
Größe. Enreach hat mehr als 900 Beschäftigte und über 2,6 Millionen Nutzer in Österreich, Dänemark, Frankreich, Deutschland, Italien, Lettland, den Niederlanden, Spanien, Schweden, der Schweiz und Großbritannien. Wer Swyx aus einem deutschen Büro kennt, weiß jetzt, wem es heute gehört.
Einstiegstarif. Öffentliche Preise gibt es nicht. Enreach verkauft ausschließlich über Partner. Die Seite zu Swyx Flex beschreibt ein Monatsabo „ohne hohe Anfangskosten“, nennt aber keinen Betrag. Deutsche Distributoren führen Mietlizenzen für Swyx Flex pro Nutzer in ihren Katalogen. Das sind Distributorenpreise von Dritten, deshalb geben wir sie hier nicht wieder.
Hosting und Compliance. Laut Datenschutzerklärung von Enreach Contact liegen alle Daten auf Servern im Europäischen Wirtschaftsraum. Die allgemeine Erklärung ergänzt, dass Enreach Daten mit Standardvertragsklauseln auch außerhalb übermitteln darf. Der Europäische Wirtschaftsraum ist der Normalfall, mit schriftlichem Vorbehalt. Zu Supportzeiten und SLA veröffentlicht der Konzern nichts. Diese Bedingungen regelt Ihr Vertriebspartner, und sie gehören schriftlich in den Vertrag. Enreach gibt ISO 9001 und ISO 27001 an. Das veröffentlichte Zertifikat, DNV Nr. C752281, galt vom 15. März 2023 bis zum 14. März 2026 und ist abgelaufen. Verlangen Sie das aktuelle Zertifikat.
Die Gamma Communications plc hat die Firmennummer 08943488. Der eingetragene Sitz ist Arbeta, 11 Northampton Road, Manchester M40 5BP, die Hauptniederlassung Kings House, Kings Road West, Newbury RG14 5BY. Seit Mai 2025 notiert Gamma im Hauptsegment der Londoner Börse und seit Juni 2025 im FTSE 250, Kürzel GAMA.
Größe. Der Umsatz 2025 lag bei 645,8 Mio. £, ein Plus von 11 %, das bereinigte EBITDA bei 141,7 Mio. £. Gamma hat mehr als 2.000 Beschäftigte und meldet 1.798.000 Cloud-Nebenstellen (1.087.000 in Großbritannien, 711.000 im übrigen Europa, davon 594.000 in Deutschland). Unter den Anbietern, die Nebenstellen zählen, ist Gamma damit der größte der Liste. Dstny und Enreach zählen Nutzer statt Nebenstellen, ihre Zahlen lassen sich mit dieser nicht direkt vergleichen. Zur Gruppe gehören STARFACE und Placetel in Deutschland sowie das frühere VozTelecom in Spanien, außerdem ist Gamma in den Niederlanden und Irland aktiv.
Einstiegstarif. Öffentliche Preise gibt es nicht, auf gammagroup.co fehlt eine Preisseite. Der einzige veröffentlichte Preis aus erster Hand steht in der britischen öffentlichen Rahmenvereinbarung G-Cloud 14. Dort führt Gamma Network Solutions die Plattform Horizon mit 5,50 £ pro Lizenz. Dieser Preis gilt für öffentliche Auftraggeber. Laut Leistungsbeschreibung sind Gespräche ins britische Fest- und Mobilnetz enthalten, dazu Warteschlangen, eine automatische Vermittlung, Voicemail per E-Mail, Konferenzen und eine 30-tägige Testphase.
Mindestlaufzeit und Mindestzahl an Nebenstellen fürs kommerzielle Angebot sind nicht veröffentlicht.
Hosting und Compliance. Gamma ist der transparenteste der zehn Anbieter, und das sagen wir als Wettbewerber. Laut G-Cloud-Leistungsbeschreibung liegt das Hosting in Großbritannien. Für Käufer in der Europäischen Union stützt sich das auf den britischen Angemessenheitsbeschluss. Ein Supportzentrum arbeitet rund um die Uhr, sieben Tage die Woche und hat eine veröffentlichte Nummer. Die SLA-Werte aus dem G-Cloud-Eintrag lauten 99,95 % für den Kerndienst, 99,9 % für die Oberfläche und 99,5 % für Nutzerabos, mit Reaktionszeiten ab 30 Minuten. Gamma hält ISO/IEC 27001:2022, ISO 22301:2019, ISO 9001, ISO 14001, BS 10008 und Cyber Essentials Plus, und die Zertifikate stehen zum Download auf der Akkreditierungsseite.
Die Wildix OÜ, estnischer Registercode 12915667, hat ihren Sitz in Laeva tn. 2, 10111 Tallinn, das operative Büro sitzt in Trient (Italien). Die Brüder Dimitri und Steve Osler gründeten das Unternehmen 2005 und führen es bis heute. Der baltische Fonds Livonia Partners hat im Dezember 2023 eine strategische Beteiligung angekündigt, der Betrag ist nicht bekannt.
Größe. Die Website nennt 1,2 Millionen Nutzer und 45.000 Unternehmen. Die Mitteilung von Livonia sprach von fast 2 Millionen Nutzern in 135 Ländern und über 280 Beschäftigten. Wildix verkauft ausschließlich über Partner. Rufnummern laufen über den hauseigenen Dienst CLASSOUND, der lokale Nummern in über 100 Ländern verspricht, ohne die Liste zu veröffentlichen.
Einstiegstarif. Öffentliche Preise gibt es nicht. Die Seite „Pricing“ listet vier Lizenzstufen mit ihren Funktionen und keinen einzigen Betrag. Die kleinste Lizenz für Personen ist UC-Essential mit 4 gleichzeitigen Gesprächen und 10 Geräten pro Nutzer, Web-, Mobil- und Desktop-Apps, Chat und internen Webmeetings. PBX-Basic liegt darunter und ist für Telefone ohne festen Nutzer gedacht.
In UC-Essential fehlen Webmeetings und WebRTC-Links für Kunden, Transkription und KI-Zusammenfassungen, Geschäftsintegrationen wie HubSpot, Salesforce und Zoho sowie SMS in beide Richtungen. Contact-Center-Reporting gibt es erst in UC-Premium, zwei Stufen über UC-Essential. Abgerechnet wird monatlich, jährlich oder für fünf Jahre. Mindestzahl an Nutzern und Mindestlaufzeit sind nicht veröffentlicht.
Hosting und Compliance. Wildix läuft auf AWS, mit einer eigenen Instanz pro Kunde und einer vom Kunden gewählten Region. Eine Garantie, dass die Daten in der Europäischen Union bleiben, gibt Wildix nicht. Ob Ihre Daten dort bleiben, fragen Sie deshalb Ihren Wildix-Partner, denn das Produkt selbst sagt es nicht zu. Supportzeiten sind nicht veröffentlicht, Endkundensupport kommt vom Partner. Wildix nennt 99,99 % Verfügbarkeit für seine Dienste und 99,999 % für CLASSOUND. SOC 2 Typ 1 und Typ 2 sind nach Unterzeichnung einer Geheimhaltungsvereinbarung im Trust Center einsehbar. Bei ISO lohnt ein zweiter Blick auf die Formulierung. Die genannten Zertifikate ISO 27001 und ISO 22301 gehören den Rechenzentren.
Uns ist es lieber, Sie wählen das passende System, auch wenn es ein anderes ist. Hier kurz die Fälle, in denen Voxbi eine gute Antwort ist.
Sie wollen einen Netzbetreiber als Vertragspartner. Mixvoip betreibt ein eigenes Netz und ist bei den Regulierungsbehörden in Luxemburg, Belgien, Deutschland und Frankreich als Betreiber registriert. Fällt etwas aus, liegt die Reparatur bei uns.
Ihre Daten sollen in der Europäischen Union bleiben. Voxbi ist dort entwickelt und gehostet, und Gespräche und Daten bleiben dort. Es gibt keine Regionsauswahl und keinen Vorbehalt im Kleingedruckten.
Sie wollen den niedrigsten Preis pro Nutzer und verwalten gern selbst. Unter den Tarifen mit Preis pro Nutzer ist Voxbi Starter mit 1,20 € der günstigste bezahlte Tarif in diesem Vergleich. Voxbi Free ist ein voll nutzbares System für drei Personen mit zwei Rufnummern und läuft ohne Zeitlimit.
Sie arbeiten mit Odoo. Ab Voxbi Plus landen Gespräche im Kontaktdatensatz, und die Anruferkennung ist eingebaut.
Sie zahlen lieber für die Gespräche, die Sie führen. Die meisten Angebote hier setzen auf eine Flatrate, ob Sie sie ausschöpfen oder nicht. Wir veröffentlichen Minutenpreis und Flatrate, damit Sie nach Ihrem tatsächlichen Gesprächsaufkommen die günstigere Variante wählen.
Sie brauchen Telefonsupport und eine Verfügbarkeitsgarantie. Das ist Voxbi Managed ab 5,20 € pro Nutzer. In den Selbstbedienungstarifen ist beides nicht enthalten.

Hier geraten Budgets ins Rutschen. Jeder Punkt unten stammt von einem der zehn Anbieter aus diesem Vergleich.
1. Die Rufnummer kostet meist extra. Wir berechnen in Selbstbedienung 2,00 € pro Nummer und Monat, bei Managed nennen wir den Preis auf Anfrage. NFON verlangt einmalig 19 € für zehn Nummern. Ringover enthält im Einstiegstarif genau eine Nummer fürs ganze Unternehmen. Wer für 25 Personen nur den Nutzerpreis ansetzt, hat die Rechnung noch nicht gemacht.
2. Eine Nummer pro Unternehmen ergibt keine Durchwahl pro Person. Ringover TALK liefert eine Nummer pro Unternehmen. Eine eigene Leitung pro Person kostet dort 10 € pro Nutzer und Monat extra und ist erst ab BUSINESS enthalten. Unsere bezahlten Tarife enthalten keine. Ob Ihre Leute eine eigene Durchwahl brauchen, verschiebt die Summe stärker als der Preis pro Nutzer, und diese Entscheidung fällt am besten früh.
3. Mindestmengen bei Nutzern und Kanälen. Ringover verlangt drei Nutzer. Unser eigener Channel-Tarif verlangt drei Kanäle, das sind 43,50 € im Monat vor dem ersten Gespräch. peoplefone rechnet in Stufen von 1 bis 5 und von 6 bis 10 Nutzern. In der Schweizer Liste hebt die sechste Person den Preis um zwei Drittel, von 15 auf 25 CHF. Achten Sie auf die Stufe, nicht nur auf den Tarif.
4. Laufzeit und Kosten des Ausstiegs. Die AGB von Dstny sehen 36 Monate vor, wenn der Bestellschein schweigt. Der Einstiegspreis von Ringover setzt 12 Monate Laufzeit voraus, ohne Laufzeit kostet er gut die Hälfte mehr. Der beste Preis bei peoplefone verlangt 24 Monate. 3CX rechnet jährlich ab. Lesen Sie die Ausstiegsklausel, nicht nur die Laufzeit.
5. Der Auslöser fürs Upgrade. Was dem Einstiegstarif fehlt, zahlen Sie im vierten Monat. Bei diesen zehn Anbietern fehlen im Einstieg am häufigsten Gesprächsaufzeichnung, CRM-Integration, API-Zugang und Microsoft Teams. Bei 3CX Basic fehlen sogar die Warteschlangen. In unserem eigenen Einstiegstarif fehlen Telefonsupport und SLA.
6. Support ist manchmal ein eigenes Produkt. peoplefone berechnet 160 CHF im Monat für Störungssupport rund um die Uhr, beschrieben für Kunden mit SIP-Trunk. Bei Gamma ist der Support rund um die Uhr im Dienst enthalten. Wir bieten in Selbstbedienung gar keinen Telefonsupport. Unabhängig vom Listenpreis sind das drei sehr verschiedene Angebote.
7. Die Gespräche. NFON, peoplefone und unsere eigenen Standardtarife rechnen Gespräche pro Minute zusätzlich zum Nutzerpreis ab. Bei 3CX zahlen Sie die Gespräche an den Anbieter Ihres SIP-Trunks. Ringover und Telavox enthalten Inlandsgespräche. Ein Tarif, der pro Nutzer teuer wirkt, kostet mit Ihren realen Minuten im Modell am Ende womöglich am wenigsten.
Die Fragen gelten für jeden Anbieter, uns eingeschlossen.
Was kostet es monatlich insgesamt für genau unsere Mitarbeiterzahl, alle Rufnummern eingeschlossen, mit separat ausgewiesener Mehrwertsteuer?
Ist eine Rufnummer enthalten, und gilt sie pro Unternehmen oder pro Person?
Wie lange läuft der Vertrag mindestens, und was kostet ein Ausstieg im siebten Monat?
In welchem Land stehen die Server, und können Gesprächsaufzeichnungen in irgendeinem Fall die Europäische Union verlassen?
Können Sie mir das ISO-27001-Zertifikat mit Geltungsbereich und Ablaufdatum schicken?
Welche Verfügbarkeit steht im Vertrag, und welche Gutschrift gilt, wenn sie nicht erreicht wird?
Wann ist der Support erreichbar, ist Telefonsupport in diesem Preis enthalten, und wie schnell reagieren Sie bei einem Totalausfall?
Welche der eben besprochenen Funktionen fehlen in diesem Tarif?
Wie bekommen wir beim Wechsel unsere Rufnummern, Aufzeichnungen und Gesprächshistorie zurück?
Unser alter Anschluss wird abgeschaltet. Was genau brauchen wir am Stichtag vor Ort, und wer bezahlt es?
Diese Liste ist vollständig, denn ein Vergleich ist nur so gut wie seine am schwächsten belegte Zeile.
Die meistzitierte Statistik der Branche gibt es nicht. Eine amtliche europäische Zahl zur Nutzung von Cloud-Telefonanlagen existiert nicht. Wir veröffentlichen keine, und ohne Nennung eines kostenpflichtigen Berichts sollte das niemand tun.
Das Verhältnis von Nebenstellen vor Ort zu gehosteten Nebenstellen in Europa. MZA Ltd misst es, die Zahl steht hinter einer Bezahlschranke. Aus der allgemeinen Cloud-Nutzung leiten wir sie nicht ab.
Die Zahl geschäftlicher Festnetzanschlüsse in der Europäischen Union. Weder Eurostat noch das Gremium der europäischen Regulierungsbehörden (BEREC) noch eine der von uns geprüften Behörden veröffentlicht sie. Belastbar ist nur die britische Zahl von rund 350.000 Geschäftsstandorten am alten Netz.
Die jährliche Wartung als Anteil am Hardwarewert. Alle Suchergebnisse waren Herstellermarketing ohne Methode. Wir setzen 15 % im Jahr als offene Annahme an, auf einer eigenen Zeile, damit Sie sie ersetzen können.
Die monatlichen Administrationsstunden einer Telefonanlage. Eine belastbare europäische Studie gibt es nicht. Unsere Werte sind Annahmen und stehen aus demselben Grund in jeder Tabelle separat.
Die Preiseinheit bei NFON, pro System oder pro Nebenstelle. Die eigene Seite sagt beides.
Das Hosting bei Ringover, nur Frankreich oder 17 Rechenzentren weltweit. Die eigenen Seiten sagen beides.
Mindestlaufzeit und enthaltene Rufnummer bei Telavox. Beides fehlt auf der Preisseite.
Ob die ISO-Zertifikate von Dstny die belgische Gesellschaft abdecken. Gemeldet hat sie die schwedische Gesellschaft.
Ein gültiges ISO-27001-Zertifikat bei Enreach. Das veröffentlichte ist im März 2026 abgelaufen, ein neueres steht nicht online.
Abschaltdaten für Italien, Schweden, Dänemark und Finnland. Es kursieren Daten, Quellen dazu nicht.
Nummer und Gültigkeit unseres eigenen ISO-27001-Zertifikats. Auf der Akkreditierungsseite von Mixvoip angegeben, aber nicht veröffentlicht. Das ändern wir.
Unter den Tarifen mit Preis pro Nutzer ist unser Voxbi Starter mit 1,20 € pro Nutzer und Monat der günstigste bezahlte, und Voxbi Free kostet 0 € für bis zu drei Nutzer. Der Preis pro Nutzer taugt als Kriterium allerdings wenig, weil Rufnummern, Gespräche und Support separat abgerechnet werden und sich von Anbieter zu Anbieter stark unterscheiden. 3CX ist auf ganz andere Weise günstig. Eine ganze Anlage mit 8 gleichzeitigen Gesprächen kostet dort 285 € im Jahr, ohne Gebühr pro Nutzer.
Nach unseren Zahlen ja, und die Hardware ist dabei der kleinere Teil. Über die steuerliche Nutzungsdauer verteilt kostet eine Anlage für 50 Personen rund 115 € im Monat. Die Kosten stecken im Wartungsvertrag und in den Arbeitsstunden. Rechnet man beides mit, spart ein Cloud-System bei zehn Personen rund 800 bis 1.050 € im Jahr und bei hundert Personen 2.900 bis 4.300 €. Liegt Ihre Wartung unter 15 % im Jahr oder braucht Ihre Anlage kaum Pflege, verändern Ihre eigenen Werte das Ergebnis.
Ja. Mit den veröffentlichten Geschäftstarifen kosten zehn Personen mit Handy je nach Land 181 bis 230 € im Monat. Eine Cloud-Telefonanlage mit Flatrate und eingerechneter IT-Zeit kostet 150,90 € oder weniger. Die Ersparnis liegt bei zehn Personen zwischen rund 20 % in Deutschland und rund 36 % in Belgien. Eine Firmennummer, ein Sprachmenü oder eine Warteschlange liefert das Handy trotzdem nicht.
Das hängt vom Land ab, und in mehreren Ländern ist es schon passiert. Deutschland hat die Umstellung 2020 abgeschlossen, die Niederlande 2022, Spanien im Mai 2025 und Luxemburg im Juli 2026. Großbritannien hat eine feste Frist zum 31. Januar 2027. Frankreich geht in Losen bis etwa 2030 vor, Belgien Zone für Zone zwischen 2026 und 2028.
Unter den zehn geben NFON und Voxbi an, dass die Daten die Europäische Union nie verlassen. Telavox nennt schwedische Rechenzentren mit Speicherung im Europäischen Wirtschaftsraum. Ringover nennt auf einer Seite nur Frankreich und widerspricht sich auf einer anderen. Gamma hostet in Großbritannien und peoplefone in der Schweiz, beide außerhalb der Europäischen Union, aber mit Angemessenheitsbeschluss. Bei 3CX und Wildix wählen Sie die Region selbst, auch außerhalb davon. Dstny nennt die Europäische Union, aber kein Land.
Meist nicht sofort. Alle vorgestellten Anbieter haben Apps für Computer und Handy, und die meisten unterstützen gängige SIP-Telefone, die Sie vielleicht schon haben. Wenn Sie neu kaufen, liegen Einstiegsmodelle bei rund 104 € und die Mittelklasse bei 238 bis 279 €. Ein Tischtelefon wird üblicherweise über acht Jahre abgeschrieben.
Ja. Die Rufnummernportierung ist in der gesamten Europäischen Union ein gesetzliches Recht. Bei den Einstiegstarifen gibt es Unterschiede. Unser eigenes Voxbi Free erlaubt keine eingehende Portierung, die bezahlten Voxbi-Tarife erlauben sie. Wer die Portierung bezahlt und wie lange sie dauert, regelt jeder Anbieter selbst. Ablauf, Unterlagen und Fristen beschreibt unser Leitfaden zur [Rufnummernportierung im Unternehmen](https://www.voxbi.com/de/blog/rufnummernportierung).
Eine Cloud-Telefonanlage ersetzt die Telefonzentrale mit Rufnummern, Nebenstellen, Menüs, Warteschlangen und Voicemail. UCaaS, kurz für Unified Communications as a Service, ergänzt Chat, Videokonferenz und Präsenzanzeige. Die meisten Anbieter hier verkaufen heute das Zweite und nennen es das Erste.
PBX. Private Branch Exchange, die Telefonanlage, die Anrufe im Unternehmen verteilt und es mit dem öffentlichen Netz verbindet.
Cloud- oder gehostete Telefonanlage. Dieselbe Aufgabe, betrieben vom Anbieter, erreichbar übers Internet und monatlich bezahlt.
UCaaS. Unified Communications as a Service. Eine Cloud-Telefonanlage plus Chat, Video und Präsenzanzeige.
SIP-Trunk. Die Verbindung, die Gespräche zwischen Anlage und öffentlichem Netz transportiert. Sie ersetzt die ISDN-Anschlüsse.
Kanal oder gleichzeitiges Gespräch. Ein einzelnes gleichzeitig geführtes Gespräch. Systeme mit Kanalabrechnung wie 3CX und Voxbi Channel berechnen Kanäle statt Personen.
Nebenstelle. Eine interne Nummer für eine Person oder ein Gerät.
Durchwahl. Eine öffentliche Rufnummer, die direkt bei einer Person klingelt.
Sprachmenü (IVR). Die aufgenommene Ansage, die sagt „Drücken Sie die 1 für den Vertrieb“.
Analoges Netz und ISDN. Die alten Telefonnetze, die gerade Land für Land abgeschaltet werden und in Deutschland schon abgeschaltet sind.
Rufnummernportierung. Der Umzug einer bestehenden Nummer von einem Anbieter zum anderen.
E112. Die europäische Anforderung an Notrufe, einschließlich der Übermittlung des Standorts. Bei jedem Tarif, der außerhalb des Büros genutzt wird, gehört sie zur Prüfung dazu.
Jede Angabe zu einem Anbieter stammt von dessen Website, Preisliste, AGB oder Investorenunterlagen. Die Recherche lief im September 2026, die veröffentlichten Preise der Anbieter haben wir im Oktober 2026 erneut abgelesen, ausgenommen den G-Cloud-Preis von Gamma und die Angaben zu Enreach. Zeigte eine Seite ihre Preise nur im Browser, haben wir sie im Browser geöffnet und kein leeres Ergebnis gemeldet. Veröffentlichte ein Anbieter keine Preise, steht das so im Text, und Preise von Wiederverkäufern haben wir nicht übernommen.
Markt- und Regulierungszahlen stammen aus Primärquellen. Eurostat liefert Cloud-Nutzung, Unternehmenszahl und Arbeitskosten. ARCEP, CNMC und Bundesnetzagentur liefern Netz- und Abschaltdaten. Die Ankündigungen der Netzbetreiber kommen von Openreach, Proximus, POST Luxembourg, KPN, Telenor und Swisscom. Destatis liefert die Arbeitskosten nach Branche, die AfA-Tabellen des Bundesministeriums der Finanzen die Nutzungsdauer der Geräte. Die einzige Analystenschätzung betrifft die Cloud-Telefonie-Nebenstellen in Europa. Sie stammt von Frost & Sullivan und ist als Schätzung gekennzeichnet.
Preise ändern sich. Wenn Sie diesen Text lange nach Oktober 2026 lesen, prüfen Sie die Zahl, bevor Sie sich darauf verlassen. Finden Sie einen Fehler, schreiben Sie uns an hello@voxbi.com, und wir korrigieren ihn.
Sprechen Sie mit uns oder mit einem zertifizierten Voxbi-Partner.